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| Weinstraße in der Pfalz |
| Weingut Knipser |
| Die Pfalz gilt vielen als die Toskana Deutschlands. Die Pfälzer selbst finden, die Toskana sei die Pfalz Italiens. An jahrhundertealten Gutshäusern ranken Feigen; in den Höfen blüht üppig der Oleander. |
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| Die Rieslinge, die hier gedeihen, gehören zu den besten der Welt. Regelmäßig holen sie internationale Preise. Seit Jahrhunderten wird der "König der Weißweine" in der Pfalz angebaut, heute auf mehr als 5.000 Hektar. |
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| Im Weinkeller der Winzerfamilie Knipser probieren die Brüder Volker und Werner Knipser einen Dornfelder, Jahrgang 2008. Seit den 1970er-Jahren bewirtschaften sie das elterliche Weingut, seit 2005 ist auch Werner Knipsers Sohn Stephan Mitinhaber. Berühmt sind die Knipsers vor allem für ihre Rotweine. Mitte der 1980er-Jahre begannen sie mit dem Ausbau der Weine in kleinen Eichenfässern, den Barriques. Was in der Pfalz damals eine Revolution war, wird inzwischen vielfach ausgezeichnet. 2009 wurden die Knipsers vom renommierten Gault Millau- Weinführer zu "Winzern des Jahres" gekürt. |
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| Der Johannishof der Familie Knipser liegt in Laumersheim, fünf Kilometer östlich der Deutschen Weinstraße. Sie zieht sich von nach Schweigen im Süden bis Bockenheim im Norden. Die Route misst 85 Kilometer und passiert 28 Ortschaften. |
| Quelle: Bahn TV, 17.8.2009 |
| Weinstraße in der Pfalz |
| Feinste Weine |
| Zu den schönsten und verträumtesten Weindörfern zählt Forst. Die Gemeinde besitzt berühmte Lagen wie den Forster Ungeheuer und das Kirchenstück. Schon die Römer pflanzten hier Feigen, Mandeln und Zitrusfrüchte, vor allem aber Wein. |
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| Der Riesling dominiert die rund 180 Hektar Rebfläche mit etwa 85 Prozent. Alte Weingüter säumen die Hauptstraße von Forst. Die Menschen leben vom Weinbau, von der Gastronomie und vom Tourismus. |
| Nahezu alle Winzer laden Weinfreunde zu Kostproben ein. Der Gast nimmt Platz in blumengeschmückten Höfen und bekommt vom Hausherrn persönlich alles Wissenswerte zu seinen Tropfen erläutert. Der Weinverkauf ab Hof ist ein gängiges Geschäft. |
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| Knipsers beste Reben stehen oberhalb von Laumersheim. Qualität kann nur erzeugen, wer seine Reben wie Persönlichkeiten behandelt. Boden, Lage, Rebe, Wetter, die Arbeit im Keller - es bedarf vieler Facetten, um große Weine zu erzeugen. Bereits Mitte der 1980er-Jahre setzten die Brüder Knipser neben einheimischen Gewächsen auf französische Reben und wurden zu Pionieren in der Pfalz. Für den Jahrgang 2009 ist Werner Knipser optimistisch. |
| "Der Rebstock ist minimal belastet, er hat sechs bis acht Trauben, die sehr klein sind, sehr wenig Beeren mit einem großen Anteil jungfernfrüchtiger Beeren, die besonders süß werden ... Wenn das Wetter hält, gibt es gesunde Trauben. Hochreife Trauben, die mit allem versorgt sind, was später ein guter Wein wird." |
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| Jedes Holzfass im Barriquekeller der Knipsers verliert im Laufe der Wochen rund sechs Prozent des Weines durch Verdunstung. Regelmäßig füllen die Mitarbeiter daher den Wein wieder auf. |
| 18 bis 24 Monate wird der Wein im Barrique reifen, bevor er auf Flaschen gezogen wird. Das Etikettieren der Flaschen übernimmt eine Maschine. |
| Seit Mai 2009 steht einer der Knipserschen Rotweine, der 2005er-Cuvée Gaudenz, im Bordrestaurant des ICE auf der Weinkarte. |
| Quelle: Bahn TV, 17.8.2009 |
| Weinstraße in der Pfalz |
| Erfolgreiche Anbaugebiete |
| An der pfälzischen Weinstraße liegt Deidesheim. In den Deidesheimer Hof lud der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl gerne internationale Staatsgäste ein und machte das Städtchen zum Schauplatz der Geschichte. |
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| Das alte Rathaus, 1532 erbaut, ist heute eines der prächtigsten Gebäude der Stadt. In Sandstein ist die Stadtchronik gemeißelt: 699 wurde Deidesheim erstmals urkundlich erwähnt; seit 770 wird hier nachweislich Wein angebaut. |
| Zu Anfang des 19. Jahrhunderts war Deidesheim der erste Ort der Pfalz, dessen Weingüter Qualitätsweinbau betrieben. Bereits damals genossen ihre Rieslinge Weltruf. Heute zählt Deidesheim zu den größten und erfolgreichsten Weinbaugemeinden der Region. Renommierte Weingüter mit großer Geschichte sind hier zu Hause. Die Pfalz ist berühmt für ihre deftige Küche. Serviert werden Leberknödel, Saumagen und Co in urigen, zum großen Teil traditionsreichen Gasthäusern und Restaurants, wie zum Beispiel in der Mußbacher Eselsburg in der Nähe von Neustadt an der Weinstraße. |
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| Das Hambacher Schloss, 325 Meter hoch gelegen, gilt als Wiege der Demokratiebewegung in Deutschland. 1832 protestieren hier 30.000 Menschen gegen die Repressionen der damals bayerischen Verwaltung und forderten demokratische Strukturen. |
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| Wenige Kilometer weiter südlich liegt die Villa Ludwigshöhe. Alle zwei Jahre verbrachte König Ludwig I. von Bayern hier die Sommermonate Juli und August, feierte seinen Geburtstag und empfing zahlreiche Gäste, die den Blick über Weinberge und Rheinebene genossen. |
| Seit 1975 gehört die klassizistische Villa dem Bundesland Rheinland-Pfalz. Das Haus veranstaltet zahlreiche Konzerte und beherbergt eine Sammlung von Werken des Impressionisten Max Slevogt. |
| Quelle: Bahn TV, 17.8.2009 |
| Weinstraße in der Pfalz |
| Die Pfalz - ein Stück Süden mitten in Deutschland |
| Inmitten von Weinfeldern versteht sich Schloss Edesheim als Oase des Genießens. Bis ins Jahr 756 datiert die Geschichte des Schlosses zurück. Früher residierten Fürstbischöfe in den historischen Gemäuern, heute wird der Gast verwöhnt. |
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| Die 38 Zimmer und Suiten sind individuell gestaltet mit einem Mix aus Antiquitäten und modernen Möbeln. Im historischen Salon wird das Frühstück serviert. Das Gourmetrestaurant serviert am Abend kreative Küche mit mediterranem Touch. Der Park lädt zum Verweilen und Träumen ein. |
| Mit der Bahntochter Ameropa kosten zwei Übernachtungen im Schloss Edesheim pro Person im Doppelzimmer 219 Euro. Frühstück, Drei-Gänge-Menü und Weinprobe sind im Preis enthalten. |
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| Der Luftkurort St. Martin gilt als eines der schönsten Dörfer der Pfalz. Der historische Ortskern steht unter Denkmalschutz. Die ältesten Häuser stammen aus dem 12. Jahrhundert. |
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| Am Weintor in Schweigen endet oder beginnt - je nach Perspektive - die Deutsche Weinstraße. 85 Kilometer schlängelt sie sich vorbei an Weinbergen und romantischen Dörfern, an Burgen und Weingütern, entlang von Wander- und Fahrradwegen. |
| Quelle: Bahn TV, 17.8.2009 |
| Franken |
| Würzburg und Silvaner |
| Im April 1659 wurden in Castell, in der Nähe von Würzburg, die ersten Silvaner-Reben gepflanzt. Die fränkische Ursorte ist ein Allrounder, der zu japanischem Sushi ebenso schmeckt wie zur fränkischen Forelle und zur Brotzeit. |
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| Steil wachsen die Rebstöcke am Würzburger Stein, dem Südhang oberhalb der Stadt. Hier befindet sich eine der ältesten Weinlagen Deutschlands. In rund 200 Metern Höhe gedeihen die Reben auf einer Fläche von rund 85 Hektar. Auf den Muschelkalkböden entwickelt der Silvaner seine besten Eigenschaften. |
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| Am Weingut am Stein beginnt ein Rundwanderweg durch das Anbaugebiet, in dem die Familie von Ludwig Knoll seit 120 Jahren Weinbau betreibt. Nachdem er 1990 Betrieb von seinem Vater übernommen hatte, gelang es Ludwig Knoll zusammen mit anderen jungen Weinbauern, den ehemals biederen Frankenweinen zu einem frischen Image zu verhelfen. Silvaner, Burgunder, Riesling sowie Neuzüchtungen wie die Rebsorte Rieslaner reifen hier, zum Teil in Barrique-Fässern, bevor sie zu Kunden in der ganzen Welt exportiert werden. |
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| "Nachhaltig arbeiten" ist das Motto von Ludwig Knoll. "Nicht die Quantität macht’s, sondern die Qualität. Wir betreiben auf den gleichen Böden über mehr als eine Generation hinweg mit einer Rebe Weinbau. Und haben keinen Saatgutwechsel, keinen Kulturwechsel, wie das sonst in der Landwirtschaft üblich ist. Das heißt, wir müssen uns um unsere Böden sorgen." |
| Silvaner, Riesling und Co schenkt der Winzer auf der Terrasse des Gourmetrestaurants Reissers aus, das sich ebenfalls auf dem Gut befindet. Von hier blickt das Gast auf die viertgrößte Stadt Bayerns samt ihrem Käppele, der Barockkirche von Balthasar Neumann. |
| Quelle: Bahn TV, 17.8.2009 |
| Franken |
| Weingut Juliusspital |
| Seit Jahrhunderten untrennbar mit der Geschichte Würzburgs verbunden ist das Juliusspital, das 1576 gegründet wurde. Die Haus-Apotheke versorgt seit mehr als 430 Jahren das Krankenhaus mit Arzneimitteln. Teile der Einrichtung sind im Stil des Rokokos. |
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| Heute befindet sich hier ein modernes Dienstleistungsunternehmen mit humanitärem Auftrag. Zum Juliusspital gehören Krankenhaus, Senioren-, Pflege- und Pfründestift sowie eine Berufsfachschule. Die Einrichtungen werden neben den öffentlichen Geldern aus den Sozialkassen auch durch die Wirtschaftsbetriebe der Stiftung finanziert. Gegründet wurde die Stiftung von Spitalerbauer Julius Echter. Er ließ die Häuser für Arme, Alte und Waisenkinder bauen. |
| Geldquellen sind die Einnahmen aus Landwirtschaft, Forstbau und Weingut, das unter anderem am Würzburger Stein Rebflächen besitzt. |
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| Mit rund 170 Hektar ist das Juliusspital Deutschlands zweitgrößtes Weingut. Rund 70 Hektar Rebfläche sind dem Silvaner gewidmet. Dreh- und Angelpunkt des Gutes ist der 250 Meter lange Holzfasskeller unter dem Fürstenbau aus dem Jahr 1699. Ausgeschenkt wird der Wein unter anderem im hauseigenen Restaurant, dessen Terrasse im Sommer ein beliebter Treffpunkt der Würzburger ist. |
| Was der Riesling für Mosel und für Rheingau ist, ist der Silvaner für Franken. Die Winzer aus dem Juliusspital sehen den Silvaner als die fränkische Ursorte. Seit 350 Jahren werden die Reben auf dem kargen, aber mineralstoffhaltigen Boden kultiviert. |
| Quelle: Bahn TV, 17.8.2009 |
| Franken |
| Für alle Sinne |
| Die Festung Marienberg thront 100 Meter über dem Main und war vom 13. bis 18. Jahrhundert Stammsitz der Fürstbischöfe. Hier befindet sich auch das Mainfränkische Museum. |
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| Durch die dicken Mauern führt das Neutor in den ersten Hof. 1631, im Dreißigjährigen Krieg, eroberten die Schweden die Burg. Nachdem die Besatzer vertrieben waren, ließen die Fürstbischöfe die Festung im Stil des Barock umbauen. Das Scherenbergtor im ehemaligen Wirtschaftshof bildet den Zugang zum Schlosshof. Die Brücke davor stammt aus dem 17. Jahrhundert. |
| Mit mehr als 800 Jahren ist der Bergfried das älteste Gebäude im Schlosshof. Der 40 Meter hohe Turm ist das einzige Bauwerk, das die Luftangriffe 1945 überstand. Der Garten wurde im 17. Jahrhundert angelegt. In der Burggastsstätte kann sich der Reisende von der Sightseeingtour entspannen. |
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| Zwischen Weinbergen und kulturellen Baudenkmälern befindet sich eine der ältesten Herbergen Deutschlands, das Hotel Rebstock. 2008 feierte das Haus seinen 600. Geburtstag als Gasthaus. Hinter der denkmalgeschützten Rokokofassade erwartet den Gast ein herzlicher Familienbetrieb. Die 70 Zimmer sind individuell und modern in warmen Tönen eingerichtet. |
| In der Küche des Vier-Sterne-Hotels regiert Küchenchef Franz Frankenberger. Das Gourmet-Restaurant erfreut sich mit seiner jungen und kreativen Küche zahlreicher Auszeichnungen bekannter Restaurantführer wie Gault Millau und Feinschmecker. Fränkische Weine runden das Angebot ab. |
| Reisende können das Hotel Rebstock über die Bahntochter Ameropa buchen. Zwei Übernachtungen mit Frühstück sowie Hin- und Rückreise mit der Bahn kosten pro Person im Doppelzimmer ab 224 Euro, BahnCard-Inhaber zahlen 20 Euro weniger. |
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| In die Weinstadt Würzburg fahren ICE und Regionalzüge. Für die Anreise empfehlen sich auch die günstigen Ländertickets. Beim Kauf im Internet und am DB-Automaten kostet das Ticket 28 Euro und gilt einen Tag für bis zu fünf Personen in Nahverkehrszügen. |
| Quelle: Bahn TV, 17.8.2009 |
| Mecklenburg-Vorpommern |
| Seebad Kühlungsborn |
| Kühlungsborn ist der größte Bade- und Erholungsort Mecklenburg-Vorpommerns. Von der waldreichen "Kühlung", wie die bewaldeten Hügel genannt werden, blickt man auf den Ort und die Küste. |
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| Die ersten Badegäste kamen 1880 nach Kühlungsborn. Um diese Zeit entstanden die ersten prächtigen Villen in der typischen Bäderarchitektur. Den Titel "Seebad" erhielt der Ort 1996. Kühlungsborn liegt etwa 30 Kilometer von Rostock und nur einen Katzensprung von der Gemeinde Bad Doberan entfernt. Den Ursprung bildeten drei Dörfer, die bereits vor 800 Jahren urkundlich erwähnt wurden. 1938 wurden Brunshaupten, Arendsee und Gut Fulgen zusammengelegt, erhielten das Stadtrecht und den neuen Namen Ostseebad Kühlungsborn. |
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| Zum Bummel durch den Ort mit seinen schmucken Geschäften gehört auch ein Stop beim Fischverkäufer mit seinen fangfrischen Angeboten. |
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| Die Kühlungsborner rühmen sich, die längste Strandpromenade Deutschlands mit freiem, unverbautem Blick auf das Meer zu haben. Sie führt dreieinhalb Kilometer am Sandstrand entlang. Die Ostsee entstand am Ende der letzten Eiszeit, als vor 12.000 Jahren riesige Gletschermassen abschmolzen. Sie wird auch Baltisches Meer genannt und ist durch den Nord-Ostsee-Kanal mit der Nordsee verbunden. Der Salzgehalt ist geringer als in der Nordsee. |
| Quelle: Bahn TV, 17.8.2009 |
| Mecklenburg-Vorpommern |
| Direkt am Meer |
| Die Seebäderbrücke in Kühlungsborn entstand 1991. Der Ort punktet mit einem Segelclub, das Meer ist ein Eldorado für Wassersportler. 2008 gab es erstmals mehr als zwei Millionen Übernachtungen. |
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| Die Gäste können von der familiengeführten Pension bis zum Vier-Sterne-Hotel wählen. Insgesamt verfügt Kühlungsborn über rund 14.000 Gästebetten. |
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| Aus der Jugendstilepoche stammt das Hotel "Vier Jahreszeiten". Zum Meer sind es nur wenige Minuten. In der Orangerie des Haupthauses, das ursprünglich "Villa Meeresburg" hieß, kann man à la carte speisen mit gehobener französischer Küche und Gerichten aus der Umgebung. Außerdem gibt es ein Fischrestaurant mit regionalen Spezialitäten. Das Restaurant "Wolkenlos" lockt mit Barbecue-Terrasse, leichter Wellnessküche und gemütlicher Lounge. |
| Zum Hotel gehört der 1.000 Quadratmeter große SPA mit Schwimmbad, Saunabereich, Fitnessraum und zwei Sonnenterrassen. In der Beautyabteilung können kosmetische Behandlungen gebucht werden - von Kräuterbädern in der Klangwanne über Hot-Stone-Massagen bis zu Ayurveda-Behandlung. |
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| Die 128 Zimmer, Suiten und Apartments sind mediterran eingerichtet. Die Doppelzimmer sind zwischen 25 bis 35 Quadratmeter groß, die Suiten bestehen aus zwei Zimmern. |
| Reisende können das Hotel über die Bahntochter Ameropa buchen. Drei Übernachtungen kosten im Doppelzimmer mit Frühstücksbuffet inklusive Bahnfahrt (bis 400 Kilometer) in der 2. Klasse hin und zurück pro Person ab 275 Euro, BahnCard-Inhaber zahlen 20 Euro weniger. Reisende werden vom Bahnhof mit dem Shuttle kostenlos abgeholt. |
| Quelle: Bahn TV, 17.8.2009 |
| Mecklenburg-Vorpommern |
| Unterwegs mit Molli |
| Seit 1886 dampft die Bäderbahn Molli durch die Küstenlandschaft. Die 15 Kilometer lange Bahnlinie mit der seltenen Spurweite von 900 Millimetern verbindet seit mehr als100 Jahren Bad Doberan und Heiligendamm und wurde 1910 bis Kühlungsborn verlängert. |
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| Im Salonwagen, der im Sommer täglich eingesetzt wird, gibt es auch Speisen und Getränke. Neben den historischen Wagen mit Holzlattensitzen von 1911 sind "Regelzugwagen" im Einsatz. Tickets für die Strecke von Bad Doberan nach Kühlungsborn kosten sechs Euro für die einfache Fahrt, hin und zurück elf Euro. Kinder zahlen 4,50 bzw. acht Euro. |
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| Das Zisterzienserkloster in Bad Doberan ist eine Perle der norddeutschen Backsteingotik. Es stammt aus dem 13. Jahrhundert und war zu seiner Zeit eines der geistlichen, politischen und wirtschaftlichen Zentren in Mecklenburg-Vorpommern. |
| Die 2,50 Meter hohe Ringmauer umschließt die Anlage auf mehr als einem Kilometer. An einigen Stellen sind die originalen Dachziegeln aus dem Mittelalter erhalten geblieben. Das Münster war die wichtigste landesfürstliche Grablege und Wallfahrtsort. Hier ist Großherzog Friedrich Franz I. begraben. Er gründete das erste deutsche Seebad im nahegelegenen Heiligendamm. Auch eine Kapelle der Familie von Bülow befindet sich im Münster. Das Grabmal Herzog Johann Albrechts des Zweiten von Mecklenburg und seiner Frau wurde im 19. Jahrhundert nach byzantinischem Vorbildern errichtet. |
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| Zum Teil sind noch die Fenster aus dem 13. Jahrhundert erhalten. Überall begegnet man dem Stierkopf, den die mecklenburgischen Fürsten seit 1219 im Wappen führten. |
| Mit dem Ostsee-Ticket fährt man ab 40 Euro in der zweiten, ab 60 Euro in der ersten Klasse ans Meer und zurück. Mitfahrer zahlen jeweils 30 Euro in der 2. Klasse. Kinder unter 15 Jahren fahren in Begleitung von mindestens einem Eltern- bzw. Großelternteil kostenlos mit. Das Ostsee-Ticket gilt von Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg bis zur Küste Mecklenburg-Vorpommerns. |
| Quelle: Bahn TV, 17.8.2009 |






























