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Hertha BSC
Newsblock
In der Kapelle des Berliner Olympiastadions
Katharina Kohlas
Informationen zum Video
Hertha BSC
Aufgeben gibt es nicht
An das Wunder Klassenerhalt zu glauben, fällt den Berlinern zur Zeit nicht leicht. Hertha hat noch vier Endspiele und fünf Punkte Abstand auf den Relegationsplatz.
Hertha BSC-Trainer Friedhelm Funkel (c) Atkon AG
Doch Trainer Friedhelm Funkel gibt nicht auf: "Nicht nur nach dem Nürnberg-Spiel, wir waren schon vorher öfter abgeschrieben. Wir sind immer wieder zurückgekommen. Nur leider ist uns zu Hause nie der entscheidende Schlag gelungen."
Am Sonntag geht es ausgerechnet nach Frankfurt, zur Eintracht. Funkels letzte Station. Fünf Jahre arbeitete er dort, führte den Verein aus der zweiten in die erste Liga, etablierte ihn im Oberhaus und trat doch nach bösen Anfeindungen durch die Fans im vergangenen Sommer zurück.
Frankfurt holte als Funkel-Nachfolger Michael Skibbe, der die Fans versöhnte. Jetzt spielt die Eintracht nicht nur erfolgreichen, sondern auch ansehnlichen Offensivfußball. Skibbe kann mit einem Dreier gegen Hertha sogar Funkels Rekordmarke mit der Eintracht von 46 Punkten aus dem Jahr 2008 übertreffen.
Michael Skibbe, Trainer Eintracht Frankfurt (c) Atkon AG
Michael Skibbe: "Friedhelm ist ein sehr netter Kollege. Wir kennen uns schon viele Jahre und schätzen. Ich drücke ihm die Daumen, dass er in den letzten Spielen den Abstieg verhindert. Aber die drei Punkte wollen wir natürlich in Frankfurt."
Dann könnte Frankfurt weiter von der Europa League träumen. Für Hertha und Funkel wäre eine Niederlage dagegen der gefühlte Todesstoß im Abstiegskampf.
Marco Russ, Innenverteidiger bei Eintracht Frankfurt (c) Atkon AG
Marco Russ, Innenverteidiger bei der Eintracht: "Klar wäre es bitter für ihn. Aber wir denken natürlich an uns. Was danach ist, werden wir sehen. Hertha hat sich trotzdem in der Rückrunde stabilisiert. Das wird eine harte Nuss für uns, aber wir sind trotzdem optimistisch, dass wir die drei Punkte hier behalten."
Funkel musste in dieser Woche auch noch die Verletzung von Theofanis Gekas verkraften. Der Torjäger verletzte sich am Knöchel, soll aber in Frankfurt spielen können. Auswärts konnte Hertha zuletzt zweimal gewinnen. Dennoch warnt Funkel: "Man darf sich nicht immer drauf verlassen, dass man auswärts die Spiele gewinnt. Aber wir wollen es natürlich und fahren auch optimistisch nach Frankfurt.“
Quelle: Atkon AG, 15. April 2010
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