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| Brügge |
| Mittelalter im 21. Jahrhundert |
| In unmittelbarer Nähe zur belgischen Nordsee liegt Brügge. Seit zehn Jahren gehört der mittelalterliche Stadtkern zum UNESCO-Weltkulturerbe. |
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| Brügge blickt zurück auf eine lange Geschichte als bedeutendstem Handelskontor der Hanse. Tuch, Pelze, Gewürze und Gold wurden hier im 13. und 14. Jahrhundert gehandelt. Die ersten Diamanten wurden in Brügge geschliffen. Hier entstand das weltweit erste Börsengebäude, im Haus der Kaufmannsfamilie van der Beurse. Davon leitet sich der Name Börse ab. |
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| Rund 120 Millionen Karat beträgt die weltweite Jahresproduktion an Schmuckdiamanten. Ursprünglich war ein Karat das Gewicht eines Samens des Johannisbrotbaums. Im Mittelalter entsprach ein Karat dem Gewicht von drei Gersten- bzw. vier Weizenkörnern. Das heutige Karat entspricht 0,2 Gramm. |
| 1999 wurde das Diamantenmuseum im Herzen Brügges eröffnet; weltweit gibt es fünf weitere Museen. Brügge ist das älteste europäische Diamantenzentrum, Diamanten gehören zu Belgiens wichtigsten Exportprodukten. Vor rund 550 Jahren wurde hier das Diamantschleifen erfunden. |
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| Ein Gang durch das Museum ist wie eine Reise durch die Zeit: Sie beginnt im Brügge des 15. Jahrhunderts. Die reiche Epoche der burgundischen Fürsten endet mit der Umsiedlung der Diamantindustrie von Brügge nach Antwerpen und schließlich nach Amsterdam. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 19. Juli 2010 |
| Brügge |
| Kostbare Diamanten |
| Das Museum dokumentiert den Diamantabbau in Südafrika und Brasilien und zeigt eine Auswahl der kostbaren Steine. |
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| Zu den besonderen Objekten gehören eine seltene, in Brügge handgearbeitete Nachbildung der Krone Margaretes von York. Das Original befindet sich in der Domschatzkammer zu Aachen. |
| Auch Gemälde gibt es im Diamantmuseum zu sehen, zum Beispiel von Jan van Eyck, einem wichtigen flämischen Kunstmaler. |
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| Diamanten bilden sich aus vulkanischem Magma im Erdmantel in ein- bis zweihundert Kilometer Tiefe. Bearbeitet werden sie mit Sägen, Reibmaschinen und an Schleifbänken. Das Museum besitzt mit 4.000 Spezialwerkzeugen die größte Sammlung weltweit. |
| Im Diamantlaboratorium können die Besucher testen, ob es sich um echte oder falsche Diamanten handelt. Sie können die Farben kontrollieren, die Diamanten wiegen, die Schleifform beurteilen, unter dem Mikroskop oder mit der Kratzplatte auf Echtheit prüfen. Und natürlich können die Diamanten auch gemessen und gewogen werden. |
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| Empfehlenswert ist es auch, die Diamantschleiferei zu besuchen, die im restaurierten Keller aus dem Mittelalter untergebracht ist. Täglich werden hier Diamanten mit authentischen Werkzeugen von Beginn des Jahrhunderts geschliffen. Das Brügger Museum ist das einzige auf der Welt, das die Kunst vorführt - und das in vier Sprachen. Mehr als 250.000 Besucher haben bereits daran teilgenommen. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 19. Juli 2010 |
| Brügge |
| Unterwegs zwischen damals und heute |
| Brügge kann man hervorragend per Boot erkunden – in den Grachten, die hier Reien heißen. Die belgische Stadt ist mit knapp 120 000.Einwohnern klein und überschaubar. |
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| Manchmal scheint es, als sei die Zeit stehen geblieben, als die Handelsmetropole noch eine der reichsten Städte der Region war. Das Stammquartier der deutschen Kaufleute war der Oosterlingen. Heute ist vom imposanten Kontor der deutschen Hanse nur noch das jetzige Hotel Bryghia übrig. In den Lagerhäusern am Binnenhafen stapelten sich Säcke mit teuren Gewürzen und kostbare Stoffballen. |
| Gehandelt wurden die Stoffe in der Tuchhalle auf dem Marktplatz. Teil davon der Belfried aus dem 13. Jahrhundert. 83 Meter erhebt er sich über der Stadt. Der Burgplatz ist einer der schönsten Plätze der Stadt. Hier ließ im 9. Jahrhundert der erste flandrische Graf Balduin I. „Eisenarm“ seine Festung errichten. Hier steht auch das Rathaus aus dem 14. Jahrhundert mit der langgestreckten gotischen Fassade. Es ist eines der ältesten Häuser Flanderns. Die Brügger nennen es Stadhuis. |
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| Herzstück ist der eindrucksvolle gotische Saal mit dem polychromen Hängegewölbe und Wandmalereien aus der Zeit um 1900. Die Sint Salvator-Kathedrale ist die älteste Pfarrkirche Brügges, die Liebfrauenkirche besticht mit ihrem 122 Meter hohen Backsteinturm. In ihrem Inneren können Besucher Michelangelos „Madonna mit Kind“ bewundern. |
| Die Brugge-City-Card kostet für 48 Stunden 33 Euro, für 72 Stunden 38 Euro. Darin enthalten sind unter anderem der Eintritt zu Museen und Sehenswürdigkeiten, ein Fremdenführer, eine Rundfahrt auf den Grachten oder im Bus. Außerdem gibt es mindestens 25 Prozent Ermäßigung auf Konzerte, Tanz-, Theater- und Filmvorstellungen. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 19. Juli 2010 |
| Brügge |
| Schokolade gegen Liebeskummer |
| Im mittelalterlichem Zentrum liegt auch das Vier-Sterne-Hotel NH Brügge. Erbaut wurde es in den Mauern eines ehemaligen Klosters aus dem 17. Jahrhundert. Alle 149 Räume sind komfortabel ausgestattet. |
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| Entspannen können sich die Reisenden im beheizten Innenpool. Das umfangreiche Frühstücksbüffet ist im Preis inbegriffen. Zwei Übernachtungen im Doppelzimmer kosten ab 258 Euro pro Person. Im Preis enthalten sind An- und Abreise mit der Bahn in der 2. Klasse mit Bahncard-Ermäßigung. |
| In den schmalen Gässchen Brügges duftet es das ganze Jahr nach Schokolade. In rund 50 Läden der Choco-Story, dem Schokoladenmuseum, erleben Besucher 2.600 Jahre Schokoladengeschichte. |
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| Bereits um 600 n. Chr. bauten die Mayas den Kakao an und nutzten die Bohnen als Zahlungsmittel - genauso wie die Azteken rund 800 Jahre später. Beide mexikanischen Völker bereiteten aus den Bohnen auch ein Getränk zu - die Xocoatl. Übersetzt bedeutet das "bitteres Wasser". Gewürzt wurde es mit Vanille und Pfeffer und hatte manchmal sogar halluzinatorische Eigenschaften. Anfang des 16. Jahrhunderts brachten die spanischen Eroberer unter Hernán Cortés das Kakaogetränk nach Europa. Populär wurde es nach der Zugabe von Honig und Rohrzucker. Adelige Damen nutzten Schokolade als Medizin gegen Liebeskummer. |
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| In der Choco-Story gibt es alles zu sehen, was mit Schokolade zu tun hat und was man zum Herstellen oder Genießen braucht. Außerdem erfährt der Schokoholic, dass Jean Neuhaus 1912 in Brüssel die belgische Praline erfand. Nach langem Tüfteln goss er Metallförmchen mit einer Schokoladenhülle aus. Diese füllte er mit aromatisierter Créme fraîche, Buttercreme oder einer Praliné genannten Mischung aus gemahlenen Mandeln, Nüssen und Schokolade. Die Entstehung der Pralinen kann man im Museum anschaulich erleben - und sich die Köstlichkeiten am Ende auf der Zunger zergehen lassen. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 19. Juli 2010 |
| Hansestädte |
| Lübeck |
| Die Hanse war eine Vereinigung niederdeutscher Kaufleute. Ziel war es, ihren Mitgliedern eine sichere Überfahrt zu gewährleisten und gemeinsame wirtschaftliche Interessen besonders im Ausland zu wahren. |
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| Wann genau die Hanse entstand, darüber streiten die Gelehrten. Für viele Historiker ist es das Jahr 1160, als Lübeck das Soester Stadtrecht erhielt. Anfang des 20. Jahrhunderts bezeichneten sich lediglich Hamburg, Bremen und Lübeck als Hansestädte. |
| Lübeck war 500 Jahre lang die Königin der Hanse und ist heute das Tor zur Ostsee, nach Skandinavien und zum Baltikum. 1143 als erste deutsche Hafenstadt an der Ostsee gegründet, entwickelte sich Lübeck im Mittelalter zum Hauptort der Hanse. Heute leben hier rund 214.000 Menschen. Die Stadt mit dem größten Fährhafen Europas liegt auf der Altstadtinsel zwischen Trave und Wakenitz. 1987 wurde der mittelalterliche Stadtkern in die Liste der UNESCO aufgenommen wurde. |
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| Das Holstentor, Überbleibsel der ehemaligen Befestigungsanlagen. ist das Wahrzeichen Lübecks. Das spätgotische Gebäude ist neben dem Burgtor das einzige erhaltene Stadttor Lübecks. |
| In der Mengstraße 4 steht das Buddenbrookhaus mit der weißen Rokokofassade. In der Beletage im ersten Obergeschoss wohnte im 19. Jahrhundert die Familie Mann, in Thomas Manns Roman auch die Buddenbrooks. Die Geschichten beider Familien gleichen sich. Nachdem das Haus im Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde, befindet sich hier heute unter anderem ein Museum mit zwei festen Ausstellungen: Die Manns - eine Schriftstellerfamilie und Die Buddenbrooks - ein Jahrhundertroman. |
| Das Lübecker Marzipan besteht zu 100 Prozent aus Rohmasse. Das bekannteste stammt aus dem Traditionsunternehmen Niederegger, das der Konditor Johann Georg Niederegger am 1. März 1806 gründete. Bis zu 30.000 Kilogramm Marzipan werden hier täglich hergestellt. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 19. Juli 2010 |
| Hansestädte |
| Hamburg |
| Der Freien und Hansestadt Hamburg wurde 1189 das Hafenrecht von Kaiser Friedrich Barbarossa verliehen. Die Stadt konnte fortan Zoll nehmen. |
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| Im Mittelalter entwickelte sie sich zum florierenden Handelszentrum und wichtigsten deutschen Umschlag- und Stapelplatz zwischen Nord- und Ostsee. Außerdem galt Hamburg mit 600 Brauereien als Brauhaus der Hanse. Dem Städtebund hatte sich die Stadt 1321 angeschlossen. Heute ist Hamburg mit jährlich mehr als vier Millionen Besuchern eines der attraktivsten Tourismusziele Deutschlands. |
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| Als sich Hamburg dem Deutschen Reich anschloss, entstand Ende des 19. Jahrhunderts die Speicherstadt als Freihafengebiet. So konnte der Überseehandel weiterhin zollfrei abgewickelt werden. Im ehemals größten Lagerkomplex der Welt sind heute Wohn- und Geschäftsräume untergebracht. Hinter den dicken Mauern der neugotischen Backsteinhäuser lagern außerdem Teppiche. |
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| Hier finden sich auch viele touristische Attraktionen befinden sich, zum Beispiel das Internationale Maritime Museum. Das Gebäude im historische Kaispeicher B stammt aus dem Jahr 1878/79 und ist das älteste erhaltene Speicherbauwerk Hamburgs. Auf zehn Decks sind rund 10.000 Exponate aus dreitausend Jahren Schifffahrtsgeschichte zu sehen. Imposant ist die Schatzkammer - gefüllt mit wertvollen Schiffen aus Bernstein und Silber. |
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| Die Nachbildung der Santa Maria, das Schiff, mit dem Columbus nach Amerika gesegelt ist, ist aus purem Gold. Etwas skurril die sogenannten Knochenschiffe. Gefertigt wurden die 200 Jahre alten Raritäten von Kriegsgefangenen der Engländer aus Tierskeletten. |
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| Der Fischmarkt in Hamburg-Altona liegt direkt an der Elbe. Auf dem traditionsreichen Markt wird seit 1703 gehandelt. Hier befindet sich auch die Fischauktionshalle. Das Gebäude im Stil einer römischen dreischiffigen Basilika wurde 1896 errichtet, ging aber 1943 im Inferno der Bomben unter. Basierend auf alten Fotos und Plänen wurde die Fischauktionshalle rekonstruiert. Bei Sturmfluten können die Tore geöffnet werden, damit das Elbwasser hinein- und wieder hinauslaufen kann. |
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| In direkter Fußnähe befindet sich die Reeperbahn, die berühmteste Straße im Vergnügungs- und Rotlichtviertel des Stadtteils St. Pauli. Berühmt wurde die "sündige Meile" 1943 mit dem UFA-Film Große Freiheit Nr. 7 mit Hans Albers in der Hauptrolle. Auch die Beatles traten am Anfang ihrer Karriere in den Clubs hier auf. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 19. Juli 2010 |
| Hansestädte |
| Bremen |
| Die Freie Hansestadt Bremen besteht aus den 60 Kilometer auseinanderliegenden Städten Bremen und Bremerhaven. |
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| Bremen wird 782 erstmals urkundlich erwähnt und wurde mit der Zeit zu einem wichtigen Handelsplatz, ab 1358 Mitglied der Hanse. Als Symbolfigur für die Freiheiten und Rechte der Stadt steht seit 1404 der steinerne Roland auf dem Marktplatz. Die fast zehn Meter hohe Statue ist bis heute das Bremer Wahrzeichen. |
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| Schmuckstück der Stadt ist das im 15. Jahrhundert erbaute Rathaus, das später seine prächtige Fassade im Renaissance-Stil erhielt. Ebenfalls auf dem Marktplatz stehen die vier Bremer Stadtmusikanten aus einem Märchen der Gebrüder Grimm. 1827 wurde Bremerhaven als "Vorhafen" der Stadt gegründet. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 19. Juli 2010 |
| Hansestadt |
| Kiel |
| Kiel ist die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins und liegt direkt an der Kieler Förde. Hier reicht das Meer bis in das Herz der Stadt hinein und ist allgegenwärtig. |
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| 1283 wurde Kiel Mitglied der Hanse - noch vor Hamburg und Bremen. Jahrhunderte lang war die Stadt ein unbedeutendes Hansemitglied und stand im Schatten von Lübeck und Flensburg. 1518 kam es zum Ausschluss aus dem Städtebund. |
| Eines der ältesten Gebäude der Stadt ist die Nikolaikirche aus dem 13. Jahrhundert. Vor dem gotischen Hallenbau steht die Bronzeplastik der Geistkämpfer von Ernst Barlach. Das älteste Bauwerk Kiels ist der Kreuzgang des Heiliggeistklosters. Wahrzeichen der Stadt ist der 107 Meter hohe Rathausturm. |
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| Das Schifffahrtsmuseum befindet sich in einer ehemaligen Fischhalle an der Förde. Hier schlägt das Seefahrerherz höher. Schiffsmodelle wie das des Kieler Brandtauchers, des ältesten Unterseebootes der Welt, nautische Instrumente und was Seeleute auf einem Schiff noch benötigen, sind hier zu sehen, außerdem Marinebilder der Kaiserzeit. Die Sammlung ist zeitlich eingegrenzt auf die Zeit vom Ende des 18. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Es finden ständig wechselnde Ausstellungen statt. |
| Draußen warten frische Seeluft und die Museumsbrücke mit dem roten ehemaligen Feuerlöschboot Kiel und dem Tonnenleger Bussard. Von hier aus bietet sich ein fantastischer Blick über den Naturhafen, einem der wichtigsten an der Ostsee. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 19. Juli 2010 |
| Hansestädte |
| Rostock |
| Nach der Wiedervereinigung benannten sich sechs Städte in Mecklenburg-Vorpommern als Hansestädte: Rostock, Wismar, Stralsund, Greifswald, Anklam und Demmin. |
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| Rostock zählte zu einem der bedeutendsten Mitglieder der Hanse. 1323 erwarb Rostock das Fischerdorf Warnemünde von den Dänen. Damit war der Zugang zum Meer für die Schifffahrt gesichert. Der Hafen war der wichtigste des Landes. |
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| Heute findet hier jedes Jahr im August die Hanse Sail statt. Der breite Sandstrand macht Warnemünde zu einem beliebten Seebad. Wahrzeichen des ehemaligen Dorfes ist der 1897 errichtete Leuchtturm mit 37 Metern. Noch heute wird er als Seezeichen genutzt. Entlang der Promenade stehen die ehemaligen Kapitänshäuser. Neben schmucken Geschäften gibt es auch Stände mit frischem Ostseefisch. Im Yachthafen Hohe Düne wurde vor einem Jahr das Marine Science Center, das Robbenforschungszentrum der Uni Rostock eröffnet. Hier beschäftigen sich Wissenschaftler mit den Orientierungsmechanismen maritimer Säugetiere. Täglich von zehn bis 16 Uhr können neun Seehunde und ein südafrikanischer Seebär besucht werden. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 19. Juli 2010 |
| Hansestädte |
| Stralsund |
| Stralsund ist das Tor zur Insel Rügen und war im 14. Jahrhundert nach Lübeck die bedeutendste Hansestadt. |
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| Von dieser Stellung zeugt noch heute die Altstadt - mit der Nikolaikirche, dem Stralsunder Rathaus im Stil der norddeutschen Backsteingotik und die spätgotische Marienkirche. Seit 2002 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Museum Forum zu Europas Museum des Jahres 2010 gekürt. |
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| Attraktion Nummer 1 ist seit Juli 2008 das Ozeaneum, das zum Deutschen Meeresmuseum gehört. In 39 Aquarien mit 6.000.000 Liter Wasser leben rund 7.000 Tiere - unterteilt in die Themenbereiche Das Weltmeer, Die Ostsee und Erforschung und Nutzung der Meere. Ende Mai wurde das Ozeaneum vom European Museum Forum zu Europas Museum des Jahres 2010 gekürt. |
| Quelle: Atkn AG/DB AG, 19. Juli 2010 |
| Spreewald |
| Kurzweil in Lübbenau |
| Seit Mai 2010 ist die Bahnstrecke zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau gesperrt. Lübbenau ist dennoch nicht von der Außenwelt abgeschnitten, sondern durchaus gut zu erreichen. |
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| Schienenersatzverkehre und die Ausweichbahnen über Calau bringen die Touristen während der Sperrung bequem nach Lübbenau. |
| Zum historischen Zentrum Lübbenaus gehört die barocke Nikolaikirche, die Postmeilensäule von 1740 und das Torhaus von 1815. Seit mehr als 125 Jahren ist das kleine Städtchen der beliebteste Ausgangspunkt für Ausflüge in die märchenhafte Spreewaldlandschaft. Von Lübbenau kann man mit den Origial-Spreewälder Holzkähnen die Gegend erkunden. |
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| Rund 100 Kilometer südöstlich von Berlin liegt der Spreewald. In den Wiesen, Feldern und Wäldern entlang der Wasserläufe und in den Fließen leben rund 19.000 Pflanzen- und Tierarten, die zum Teil einzigartig sind. 1990 wurde das 480 Quadratkilometer große Biosphärenreservat Spreewald gegründet und erhielt ein Jahr später die Anerkennung der UNESCO. |
| Die Spreewaldgurken sind schon seit 1870 bekannt und beliebt. |
| Quelle: Atkon AG/Spreewald online/Wikipedia, 19. Juli 2010 |






























