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| Reise |
| Rügen: Sommerfrische seit Jahrhunderten |
| Rügen, die größte deutsche Insel hat alles zu bieten, was man sich von Urlaub erhofft: Natur pur, Entspannung und kulturelle Angebote. |
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| Auf Rügen gibt es schmucke Badeorte mit Restaurants, Bars und Strandhotels. Zugleich befindet sich hier ein Naturparadies sondergleichen. eite Teile Rügens gehören zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft sowie zum Biosphärenreservat Südost-Rügen. Hier findet der Reisende Kreidefelsen, Steilküsten, Salzwiesen, Moor, Buchenwälder, Strand, Meer und eine faszinierende Tierwelt. |
| Rügens Geschichte ist rund 70 Millionen Jahre alt. Mikroorganismen hinterließen riesige Mengen von Kalkschalenvorläufer der heutigen Insel. Die Gletscher der jüngeren Eiszeit gaben der Insel vor rund 60.000 Jahren ihre heutige Form. |
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| Am Kreidekliff im Nationalpark Jasmund findet man Fossilien wie Kalkschwämme, Korallen, Seeigel, und Feuersteine. Zur Römerzeit besiedelten ostgermanische Stämme die Insel, im 17. und 19. Jahrhundert gehörte Rügen zu Schweden, nach dem Wiener Kongress 1815 zu Preußen. Im 19. Jahrhundert war Rügen bereits ein beliebtes Reiseziel, die vornehme Bäderarchitektur entstand. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 5. Juli 2010 |
| Rügen |
| Putbus: Die Fürstenstadt |
| Mit dem Rasenden Roland, einer historischen Schmalspurbahn, geht es nach Putbus. Schon seit 1895 dampft die Kleinbahn auf 750 Millimeter Spurweite. |
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| Etwa jede Stunde bringt der Rasende Roland Fahrgäste von Lauterbach über Putbus, Binz, Sellin und Baabe nach Göhren. Stilecht beginnt die Dampffahrt in der weißen Stadt Putbus. |
| Der deutsche Fürst Wilhelm Malte I. gründete 1810 die Stadt Putbus. Noch heute kann man auf Rügen den Spuren des baufreudigen Adligen folgen. |
| Er ließ seine elegante Stadt im Stil des Klassizismus erbauen. Vorbild war die englische Bäderstadt Bath. |
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| Zum Zentrum gehört der Circus, ein kreisrunder Platz an dem die Straßen zusammenlaufen. In der Mitte thront der Obelisk, gleich nebenan befindet sich das ehemalige königliche Pädagogium, heute ein IT-College. Fürst Malte legte den Schlosspark an - mit Teich, künstlicher Insel und verschiedenen Gehölzen. Das Schloss wurde bereits im 14. Jahrhundert erwähnt. Übrig ist heute nur noch die Terrasse. Zum Parkensemble gehört auch eine Kirche. Sie war ursprünglich ein Spielsalon, den man um 1891 umbaute. |
| Ein weiteres Schmuckstück ist die Orangerie. Sie wurde um 1824 vermutlich nach Plänen Karl Friedrich Schinkels errichtet. |
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| Am Markt befindet sich das ehemalige Residenztheater. Es wurde Ende der neunziger Jahre komplett renoviert. Dabei stellten die Denkmalschützer wieder die Originalenfarben und -formen her. Mit seinen 244 Plätzen bietet das Juwel des Klassizismus neben den Putbuser Festspielen im Mai den ganzen Sommer wechselnde Inszenierungen. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 5. Juli 2010 |
| Rügen |
| Binz: Vom Fischerdorf zum renommierten Seebad |
| Seit mehr als 125 Jahren locken der feinsandige Strand und das milde Reizklima Badegäste an die Prorer Wiek im Südosten der Insel Rügen. Dort gab es bereits 1318 ein kleines Fischerdorf namens Byntze, das heutige Binz. |
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| Dort gab es bereits 1318 ein kleines Fischerdorf namens Byntze, das heutige Binz. 1876 erbaute ein Rügener Kapitän das erste Hotel, zugleich entstand die erste Straße zwischen Dorf und Strand. Von nun an entdeckten immer mehr Sommerfrischler die Gegend. Zahlreiche Hotels und Pensionen entstanden. |
| Die Architekten sparten nicht am Dekor: Säulen und mondäne Portale, Holzloggien, filigrane Balkone, Balustraden und Jugendstilfenster gaben einen interessanten Mix. Heute sind die Hotels und Gästehäuser liebevoll im historischen Stil renoviert. |
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| Aus einem ehemaligen Ferienheim entstand das Rugard-Strandhotel. Zuletzt wurde das Haus 2008 renoviert. Zum Ortszentrum sind es wenige Minuten. Das Fünf-Sterne Hotel ist auf Familien- und Wellnessurlauber spezialisiert. Die 231 Zimmer und Suiten sind im Landhausstil eingerichtet. Jede Etage hat ihr Farbthema. Alle Zimmer verfügen über Fernsehgerät, Bademantel, Minibar, Telefon und Fön. Von hier aus kann man das Meer rauschen hören ... |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 5. Juli 2010 |
| Rügen |
| Schönheit auf der Insel |
| Wer auf das Bad in der Ostsee verzichten möchte, bekommt die Natur ins Haus geliefert: Der 3.000 Quadratmeter große Wellnessbereich im Rugard-Strandhotel verfügt über einen Beauty-SPA. |
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| Hier kann der Gast zwischen Algen-, Sand-, Kräuter- und Ölbehandlungen, Massagen, Peelings und Bädern wählen. Der Hit ist die Rügener Heilkreide. Ihre Mineralstoffe wirken bei Muskelverspannung und Hauterkrankungen. |
| Beim Floating im Salzwasserbad ist das Wasser 34 Grad warm. Wer nicht nur passiv entspannen möchte, macht bei der Wassergymnastik mit oder dreht eine Runde im Pool. Sechs Saunen runden das Angebot ab. |
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| Im Restaurant Königsstuhl in der sechsten Etage erwartet den Gast jeden Abend ein täglich wechselndes Büffet: Matjes und Räucherfisch in allen Variationen sowie Käse aus der Region sind die Renner. Wer es deftig mag, probiert den Mecklenburger Dörrobstbraten. Dazu schmecken flambierte Aprikosen. |
| Das Restaurant punktet mit dem Blick auf den Strand. Wer gediegen im Louis-XVI.-Stil speisen möchte, nimmt den Fahrstuhl in die fünfte Etage. Hier befinden sich die ą-la-Carte-Restaurants. Nebenan plätschert der Bernsteinbrunnen: Er ist mit Echtgold, handgeschmiedeten Kiefernästen und Bernstein von der Insel verziert. |
| Eine Übernachtung inklusive Frühstück kostet pro Person im Doppelzimmer ab 62 Euro. Kinder bis fünf Jahre übernachten im Zustellbett kostenlos. Die Nutzung des Wellnessbereichs ist frei. Der Transfer vom Bahnhof zum Hotel ist ebenfalls im Preis enthalten. |
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| Auch für Seefahrerromantik ist gesorgt. Am Fischereihafen in Sassnitz kann man ab zehn Euro Schiffsrundfahrten unternehmen. Unter anderem geht es zur Kreideküste. Hinterher kann der Besucher Boddenzanderfilet und Bratkartoffeln, Ostseescholle und alle Arten von Fischbrötchen genießen. Einige Autominuten entfernt befindet sich der Hafen mit internationalem Fährverkehr. |
| 2007 wurde die neue Rügenbrücke über den Strelasund eröffnet, eine imposante Hochbrücke für den Autoverkehr. Parallel dazu verläuft über den Rügendamm der Bahnverkehr. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 5. Juli 2010 |
| Bayern |
| Fränkisches Weinland |
| Im Herzen Deutschlands, zwischen dem oberem Maintal im Süden und dem Thüringer Wald im Norden, liegt Coburg. |
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| Im Jahre 1056 wurde die Stadt erstmals in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Der Marktplatz ist eingerahmt vom Rat- und dem Stadthaus, einem Gebäude der Spätrenaissance mit einer reichverzierten Fassade. Durch Wahl und eine geschickte Heiratspolitik gelangten Mitglieder der Fürstenfamilie auf viele europäische Throne. |
| Prinz Albert beispielsweise war mit seiner Cousine mütterlicherseits, Königin Victoria von England, verheiratet. Sein Denkmal steht in der Mitte des Coburger Marktplatzes. |
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| Direkt am Markt befindet sich auch die Hofapotheke aus dem Jahre 1543 - ein spätgotischer Steinbau. Die Apotheke wird seit fünf Generationen betrieben. Ihre Spezialität ist der Hoflikör- natürlich ist das Rezept geheim. |
| Franken steht für seine Bratwürste. Die Coburger Bratwurst wird über getrockneten Kiefernzapfen gegrillt und in einer halben Semmel serviert. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 5. Juli 2010 |
| Fränkisches Weinland |
| Würzburg und Umgebung |
| Schloss Callenberg ist eine Perle neugotischer Baukunst. Seit 1998 ist hier der Herzogliche Kunstbesitz untergebracht. Kostbare Gemälde, Möbelstücke und Porzellane aus vier Jahrhunderten schmücken die Räume. |
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| Unterfranken ist berühmt für seine Weine. Eine der bekanntesten Lagen ist der Würzburger Stein. Hier ist die Heimat des Silvaners. 2009 feierte die weiße Rebsorte ihren 350. Geburtstag. Der Stein ist die größte, geschlossene Steillage Deutschlands. |
| Eng mit der berühmten Lage verbunden ist das Weingut am Stein, seit 120 Jahren im Besitz der Familie Knoll. Von Kindesbeinen an ist Ludwig Knoll mit Wein vertraut. 1990 übernahm er das Gut von seinem Vater. Heute zählt er zu den erfolgreichsten Winzern Frankens. |
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| Untrennbar mit der Geschichte Würzburgs verbunden ist das Juliusspital, das 1576 gegründet wurde. Mit rund 170 Hektar ist das Juliusspital Deutschlands zweitgrößtes Weingut. Rund 70 Hektar Rebfläche sind allein dem Silvaner gewidmet. |
| Dreh- und Angelpunkt des Gutes ist der 250 Meter lange Holzfasskeller unter dem Fürstenbau aus dem Jahr 1699. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 5. Juli 2010 |
| Fränkisches Weinland |
| Veitshöchheim |
| Rund sieben Kilometer von Würzburg entfernt liegt der kleine Weinort Veitshöcheim. Das Schloss Veitshöchheim war Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Würzburg, später der Könige von Bayern. Um 1680 diente es als Jagdschloss. |
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| 1753 gab Balthasar Neumann dem Bauwerk sein heutiges Aussehen: Er baute seitliche Pavillons, ein schwungvollen Dach und im Inneren eine repräsentative Treppe ein. |
| Besonders bekannt ist die Anlage für ihren Rokokogarten. Der Park wurde 1760 für Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim angelegt. Brunnen, Sandsteinskulpturen, Lauben, Pavillons und Grotten bilden die Anlage. |
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| Am 8. und 19. September bietet sich die Möglichkeit, Iphofen zu entdecken, am 1. und 12. September sowie am 2. und 24. Oktober geht es in Marktbreit um die Geschichte des Orts und am 12. September und 3. Oktober kann man auf den Spuren des Silvaners wandeln. |
| Für die Reise kann das Bayernticket genutzt werden. Bis zu fünf Personen können einen Tag lang ab 28 Euro alle Nahverkehrszüge der DB nutzen. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 5. Juli 2010 |
| Island |
| Vulkane, Trolle und Elfen |
| Vor etwa 20 Millionen Jahren tauchte Island, die größte Vulkaninsel der Welt, aus dem Nordatlantik auf. Rund 30 Vulkane sind noch heute aktiv. |
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| Auf Feuer entstanden und von Eis bedeckt, verzaubert das Land der Elfen und Trolle durch seine ursprüngliche Natur. |
| Nirgends ist der Himmel so weit, die Natur so urgewaltig, so einsam und auf merkwürdige Weise still. Vulkanberge zäunen das weite Land ein. Wasserfälle jagen in die Tiefe. Bizarre Steinwüsten wechseln sich ab mit verschneiten Gletschern. |
| Unsere Reise durch den Südwesten Islands beginnt in Reykjavik, der nördlichsten Hauptstadt der Welt. |
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| Hoch über ihr ruht die Perle der Stadt. Perlan ist eines der Wahrzeichen von Reykjavik. Von hier aus wird die Stadt mit Warmwasser versorgt. Vom Dach des futuristischen Bauwerks erleben wir einen einmaligen Blick auf Reykjavik und das Gebirgsmassiv Esja. Der Legende nach leben dort die 13 isländischen Weihnachtsmänner. Sie bringen allerdings keine Geschenke, sondern ärgern die Menschen. |
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| Hallgrķmskirkja ragt hoch hinaus, sie ist Islands größte Kirche und weißes Wahrzeichen der Stadt. Erst nach rund 40-jähriger Bauzeit im Oktober 1986 fertig gestellt, soll sie an die zerklüfteten Berge, die Basaltformationen und die Gletscher der Insel erinnern. |
| Vor der Kirche blickt Leifur Eirķksson steif nach Westen - dorthin, wo der Wikinger schon 500 Jahre vor Kolumbus Amerika entdeckte. |
| 870 ließen sich die ersten Siedler in der Rauchbucht nieder. Reykjavik spielte jedoch bis weit ins 18. Jahrhundert keine bedeutende Rolle. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, Juli 2010 |
| Island |
| Land der Therme |
| Ašalstręti war die erste und lange Zeit einzige Straße. Das Haus mit der Nr. 10 ist das älteste von Reykjavik. |
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| 1762 gründete Skśli Magnśsson hier Islands erste Wollmanufaktur und legte damit den Grundstein für den Aufstieg der Stadt. Als erster isländischer Landvogt gilt Magnśsson als Gründervater von Reykjavik. Auch die Fischerei trug zum wirtschaftlichen Aufschwung bei. Noch heute legen die kleinen Fischerboote am alten Hafen von Reykjavik an. |
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| Die kleine Dampflok Minor legt Zeugnis ab zum Schienenverkehr auf Island. 1913 rollte sie erstmals von der Reykjaviker Innenstadt zum Hafen. Die Schmalspurbahn transportierte das Material zu dessen Ausbau. Nach der Fertigstellung blieb sie noch bis 1928 im Betrieb. Die Hafenbahn ist eine von insgesamt drei Eisenbahnstrecken auf Island, die ausschließlich dem Gütertransport dienten. |
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| Gut eine Autostunde von Reykjavik entfernt liegt die Blaue Lagune, umschlossen von weiten Lavafeldern. Das Thermalbad ist schon fast zu einem Synonym Islands geworden. Es handelt sich um den Abwassersalzsee des benachbarten geothermischen Kraftwerks. Aus heißen Salzwasserquellen unter der Erde erzeugt es Heizwärme und Strom für die umliegenden Ortschaften. Ein Werksarbeiter berichtete erstmals 1981 von der heilenden Wirkung des Wassers: Die Bäder linderten seine Hautkrankheit. Das 38 Grad warme Wasser ist reich an Mineralien, Silizium und Algen. Je nach Lichtverhältnissen schimmert es von türkis bis dunkelblau. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, Juli 2010 |
| Island |
| Friedliche Naturgewalt |
| Bei Žingvellir klafft ein tiefer Riss in der Erde. Hier prallen die europäische und amerikanische Kontinentalplatte aufeinander. |
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| Trotz dieser Naturgewalt liegt eine friedliche Ruhe über der Ebene und dem Žingvallavatn, dem größten Binnensee Islands. |
| Kein anderer Ort hat eine so große historische Bedeutung für das Land. Denn Žingvellir ist die Geburtsstätte der Nation: 930 gründeten die Goden hier "das älteste Parlament der Welt", wie die Isländer gerne betonen. |
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| Bei den heißen Quellen kocht die Erde. Wasserdampf überzieht das Feld, über allem liegt der Geruch von Schwefel. So plötzlich wie Strokkur seine Fontäne in die Luft schießt, so schnell verschwindet sie auch wieder. Etwa alle fünf Minuten bricht er aus, bis zu 30 Meter hoch. |
| Sein großer Bruder Geysir wurde zum Namensgeber der Springquellen weltweit. Er spuckt heute allerdings nur noch unregelmäßig aus. |
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| Nur wenige Kilometer nördlich der heißen Quellen stürzt der Gletscherfluss Hvitį in die Tiefe: Gullfoss, der goldene Wasserfall heißt das Spektakel. Ein feiner Sprühregen hängt in der Luft. Schäumend bahnt sich der Fluss seinen Weg durch die Felsen und gräbt eine bis zu 70 Meter tiefe Schlucht in das Hochplateau. |
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| Verträumt liegt die kleine Hafenstadt Hafnarfjöršurin der nächtlichen Dämmerung Islands. 7.000 Jahre alte Lavahügel prägen das Stadtbild und bieten eine mystische Kulisse. |
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| In Hafnarfjöršur südwestlich von Reykjavik soll die größte Population von Elfen, Zwergen und Gnomen Islands leben: in Steinen, in Vorgärten und auf Hügeln. Sogar die Elfenkönigin soll sich hier niedergelassen haben. Die Mehrheit der Isländer glaubt an diese verborgenen Wesen - oder schließt zumindest ihre Existenz nicht aus. So wurden Straßen extra um Hügel herumgebaut, um die darin lebenden Elfen nicht zu stören. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, Juli 2010 |





























