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| Stuttgart |
| Futurismus und Tradition |
| Anfang Juni wurde die S-Bahnstation Neuwirtshaus/Porscheplatz in Stuttgart-Zuffenhausen eingeweiht. Der Bahnhof, der direkt neben dem Porschemuseum liegt, wird täglich von rund 5.000 Fahrgäste genutzt - von Mitarbeiter des Autobauers und Museumsbesucher gleichermaßen. |
![]() Foto: Bahn TV |
| Form und Oberfläche der Bahnsteigdächer orientieren sich an der Fassade des Porschemuseums. Zur Eröffnung fuhr eine silberfarbige Porsche-Lok der Baureihe 182 ein. Huckepack befanden sich historische Sportwagenmodelle wie der 911 Carrera von 1975 und der 911 SC Paris Dakar von 1984. Die Kosten für die Sanierung der Station in Höhe von 2,8 Millionen Euro haben sich die Stadt Stuttgart, Porsche und die Deutsche Bahn geteilt. |
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| Doch die Kooperation zwischen Bahn und Autobauer reicht weit über den Bahnhofsbau hinaus. So wird die neue Limousine Panamera vom Werk mit der Bahn zu den Kunden transportiert. |
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| Seit Dezember 2008 zeigt das Museum die Geschichte des deutschen Sportwagenherstellers. Der futuristische Bau des Museums beherbergt Fahrzeuge aller Generationen, die jemals in der Autoschmiede kreiert wurden. |
![]() Foto: Bahn TV |
| 80 Fahrzeuge bilden ein rollendes Museum - sie nehmen immer noch an historischen Rennen teil. Eines der Lieblingsexponate ist die sogenannte Sau. Sie war vor dem Rennen 1971 extra angemalt worden. Natürlich finden Besucher auch den "Ur-Porsche" aus dem Jahr 1939, den legendären Berlin-Rom-Wagen. Der erste serienmäßig gebaute Porsche, der 356-Roadster wurde 1948 in Kärnten erstmals zugelassen. |
| Quelle: Bahn TV, 22.6.2009 |
| Stuttgart |
| Sehenswerte Innenstadt |
| Zwölf Minuten dauert die S-Bahn-Fahrt vom Porschemuseum in Zuffenhausen in die Stuttgarter Innenstadt. Von hier sind die Sehenswürdigkeiten erreichbar. |
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| Herzog Karl Eugen ließ das Neue Schloss zwischen 1746 und 1807 als Residenz- und Wohnschloss erbauen. Heute ist es Sitz des Finanz- und Kultusministeriums. Die Öffentlichkeit kann es im Rahmen von Sonderführungen besuchen. |
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| Das Alte Schloss geht auf eine Wasserburg aus dem 10. Jahrhundert zurück. Die Herzoge Christoph und Ludwig ließen die Burg im 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance umbauen. Das Schloss beherbergt heute das Landesmuseum Württemberg und im Südwestflügel die Schlosskirche mit der Königsgruft. |
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| Neben dem alten Schloss befindet sich der Schillerplatz mit dem Denkmal zu Ehren des deutschen Dichters. Das Opernhaus ist die Bühne für das weltberühmte Ballett. Diesen Sommer stehen unter anderem Orpheus und Eurydike auf dem Spielplan. |
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| Seit 2005 lockt das neue Stuttgarter Kunstmuseum Besucher an. Die Sammlung reicht vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Schwerpunkt bilden unter anderem die Sammlungen zu Adolf Hölzel, Otto Dix, Markus Lüpertz und Dieter Roth. Auch schwäbische Impressionisten werden hier gezeigt. |
| Quelle: Bahn TV, 22.6.2009 |
| Stuttgart |
| Schloss Solitude |
| Stündlich fährt der Bus aus der Stuttgarter Innenstadt nach Schloss Solitude, südwestlich der baden-württembergischen Landeshauptstadt gelegen. |
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| Bild: Bahn TV |
| Solitude, zu deutsch Einsamkeit, wurde im 18 Jahrhundert als Jagd- und Repräsentationsschloss unter Herzog Karl Eugen von Württemberg erbaut. |
| Der Bau ist im Stil des ausklingenden Rokokos gehalten. Die aufwändige Repräsentation und der Unterhalt von Solitude waren kurz nach der Fertigstellung allerdings weder finanziell noch politisch tragbar. Schon 1775 wurde die Hofhaltung eingestellt, das Schloss verfiel. |
| Heute ist Solitude renoviert. Die Innenausstattung blieb original erhalten. Im Festsaal thront das württembergische Wappen. Das Deckenbild zeigt den Krieg, der in Ketten gelegt wird, ein Symbol für das Wohlergehen des Staats. |
| Seit 1990 ist in den Nebengebäuden des Schlosses die Akademie Schloss Solitude untergebracht. Sie fördert den künstlerischen Nachwuchs. Nebenan gibt es eine Schlossschänke mit schwäbischen Spezialitäten. |
| Quelle: Bahn TV, 22.6.2009 |
| Stuttgart |
| Für alle Ansprüche |
| Wie kaum eine Großstadt verbindet Stuttgart reges Wirtschaftsleben mit abwechslungsreichem Freizeitangebot. Das öffentliche Nahverkehrsnetz ist gut ausgebaut. |
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| Das Vier-Sterne-Hotel Pullman Stuttgart Fontana liegt direkt an der S-Bahn-Station Vaihingen und ist bequem ohne Auto zu erreichen. Im sonnigen Wintergarten beginnt das Frühstück mit Tageslicht und einem reichhaltigen Büffet. |
| Die 252 Zimmer und Suiten sind großzügig und elegant eingerichtet, bieten viel Platz und eine grüne Aussicht auf den Stadtpark. Auf der Sonnenterrasse lässt es sich wunderbar entspannen. Außerdem wartet ein SPA mit Sauna und Schwimmbad. Das Hotel verfügt auch über Tagungsräume. |
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| Eine Übernachtung mit Frühstücksbuffet kostet mit der DB-Tochter Ameropa inklusive Bahnhin- und -rückreise in der 2. Klasse für Bahncard-Inhaber pro Person im Doppelzimmer ab 107 Euro |
| Quelle: Bahn TV, 22.6.2009 |
| Südtirol |
| Magische Vielfalt |
| In Südtirol, dem Land der Mythen, Märchen und Dreitausender soll einst der Zwergenkönig Laurin seinen Rosengarten verwunschen haben. Seitdem ist der Garten zu Stein erstarrt. |
![]() Foto: Bahn TV |
| Auch wenn die Dolomiten sicher einen anderen Ursprung haben, fühlt man sich doch in Südtirol im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert. |
| Es ist wohl die Magie der Vielfalt mit ihren Weinreben, Apfelplantagen, Seen, Bächen und Burgen, die für die Verzauberung sorgt. |
| Schon von weitem sind sie zu sehen - das Wahrzeichen Südtirols, die Dolomiten. Stolz ragen die Kalksteinmassive in die Höhe. Manche Südtiroler Berge sind mehr als 3.000 Meter hoch. Dazwischen liegen sanft gewellte Almen. Ein weiteres Wahrzeichen sind die Burgen. Nirgendwo in Europa gibt es so viele Kastelle auf so kleinem Raum. |
![]() Foto: Bahn TV |
| Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung sprechen Deutsch, außerdem hört man Italienisch und Ladinisch, eine Art Volkslatein. Südtirol gehört zu Italien, ist aber autonom. |
| Vulkanisches Gestein umgibt die Landeshauptstadt Bozen. Der Talkessel war im Mittelalter wegen seiner Sümpfe unbewohnbar. Es gab schon zu Römerzeiten eine Siedlung in der Umgebung des heutigen Doms, wo Archäologen Reste einer frühchristlichen Kirche gefunden haben. |
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| In Bozen ist das Leben italienisch. Tagsüber schlendern die Menschen zum Obstmarkt oder durch die Arkaden des mittelalterlichen Stadtkerns und zelebrieren den 10-Uhr-Macchiato. |
| Quelle: Bahn TV, 22.6.2009 |
| Südtirol |
| Tradition und Moderne |
| Zu internationalem Ruhm gelangte Bozen durch die Entdeckung der Gletschermumie Ötzi. Moderne Messungen haben bestätigt, dass der Mann im Eis um 3100 v. Chr. lebte. |
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| Ein Nürnberger Bergsteigerpaar hatte die Mumie 1991 im Eis der Ötztaler Alpen entdeckt. Der Fundort gehört zu Südtirol. Bekleidung und Ausrüstung aus der Jungsteinzeit wurden rekonstruiert. Seitdem wird Ötzi bei hoher Luftfeuchtigkeit und eisiger Kälte in einer technisch hochinnovativen Kühlzelle aufbewahrt und kann durch ein kleines Fenster betrachtet werden. |
| Im Museum gibt es außerdem eine Sammlung an archäologischen Funden aus der Geschichte Südtirols. |
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| Eine neue Ära in der Verkehrspolitik ist durch die Rittner-Bahn angebrochen. Sie ist die erste Dreiseilumlaufbahn Italiens und ersetzt seit Mai 2009 die Vorgängerin, die seit den 1960er-Jahren in Betrieb war. Alle vier Minuten verlassen die Gondeln die Talstation. In nur knapp zwölf Minuten geht es steil hinauf auf den Ritten, den Hausberg. Dafür können Fahrgäste die günstige Mobilcard nutzen. Sie kostet für den gesamten mittleren Südtiroler Bereich zwischen Bozen und Sterzing, Meran und Brixen 15 Euro. Mit der Mobilcard kann der Reisende sieben Tage Busse, Bahnen und Seilbahnen nutzen. |
![]() Foto: Bahn TV |
| Mit dem Bau an der Seilbahn begann man bereits 2007. Die Bauarbeiten waren nicht einfach. Es gab einen Bombenfund, mehrere Stromleitungen mussten abgeschaltet werden. Die Tragseile, von denen jedes 65 Tonnen wiegt, mussten auf einer Länge von viereinhalb Kilometern gezogen werden. |
| Nun überwindet die Bahn 950 Meter Höhenunterschied in wenigen Minuten. Sieben Stützen tragen das Seil unterwegs. |
| Quelle: Bahn TV, 22.6.2009 |
| Südtirol |
| Lama-Trekking in den Dolomiten |
| Auf dem Rittenberg ist die Aussicht zum Gebirgsmassiv betörend. Bei der Ankunft in Oberbozen auf dem Hochplateau ist es merklich kühler als unten im Ort. |
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| Im Winter ist das Rittnerhorn ein Skigebiet, im Sommer ist Oberbozen ein gefragter Zufluchtsort vor der Hitze der Stadt. Das Örtchen mit seinen Hotels, Gast- und Bauernhöfen ist klein, aber fein. |
| Hier liegt auch der Kaserhof von Familie Mair. Die vier Blumen zeigen: Urlaub auf dem Bauernhof ist hier ausgezeichnet. Mairs vermieten Ferienwohnungen für rund 90 Euro pro Tag für insgesamt fünf Personen. |
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| Hier wird der Urlaub zum Erlebnis; denn Mairs züchten seit 14 Jahren Lamas und Alpakas. Die Tiere stammen ursprünglich aus Südamerika. Pferdereiten, Heulager und Trekking mit Lamas stehen auf dem täglichen Programm. Auch18 Pferde gehören zum Tierbestand. Gäste der Ferienwohnungen können auch den heimischen Kräutergarten inspizieren, den Sabine Mair liebevoll angelegt hat. |
| Vom Ergebnis kann sich der Gast in der Hofschänke überzeugen bei Leberknödelsuppe und Schlutzkrapfen, gekochten Teigtaschen mit Kräuterfüllung. |
![]() Foto: Bahn TV |
| Bei der geführten Trekkingwanderung darf jeder Wanderer ein Lama führen. Im Katzenbachtal an den Rittner Erdpyramiden bei Oberbozen wartet das Picknick: Südtiroler Speck und frischer Apfelsaft. |
| Die Erdpyramiden bestehen aus späteiszeitlichem Moränenlehm. Je nach Wetter scheinen sie ständig die Farbe zu wechseln. Die zehn bis 15 Meter hohen Gebilde sind durch Regenwasser und Erosion aus den Steilwänden geradezu herausgewaschen und bizarr in die Höhe gewachsen. |
| Quelle: Bahn TV, 22.6.2009 |
| Südtirol |
| Oberbozen |
| Eine Oberbozener Rarität ist das Rittner-Bahnl, eine alte Zahnradbahn. Regelmäßig startet die Bahn zu Ausflügen wie der kulinarischen Nachtfahrt. |
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| Mit der historischen doppelachsigen Tram aus dem Jahr 1907 geht es über das Hochplateau. An jeder Haltestelle gibt es einen gastronomischen Gang, zum Beispiel an der Station Maria Himmelfahrt eine Brennnesselsuppe mit Kalbsbries, dazu einen Wein aus Terlan. So geht es von Haltestelle zu Haltestelle. Erst gegen Mitternacht ist die gastronomische Fahrt beendet. |
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| 300 Sonnentage zählt man hier durchschnittlich pro Jahr. Diese Bedingungen sind ideal für den Wein. Rund zwei Drittel der Südtiroler Produktion stammen aus den Gebieten Unterland und Überetsch. In Überetsch liegt das idyllische Eppan mit seinem Schlosshotel Korb. Korb bildet im Verbund mit zwei weiteren historischen Gemäuern ein Burgendreieck |
| Von Schloss Korb gelangt der Wanderer im Schatten der Bäume nach rund 30 Minuten nach Boymont. Die Burg wurde 1230 als herrschaftlicher Sitz errichtet, brannte allerdings im 18. Jahrhundert aus. Die Ruine war im Besitz mehrerer Eigentümer, bis sie 1976 an den heutigen verkauft wurde. |
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| Die steingerahmten Rundbogenfenster, Säulen und Kapitelle sind einen Ausflug wert. Pächter Roman Perfler sorgt in seiner Buschenschänke für eine Zeitreise ins Mittelalter. Es gibt Bohnensuppe aus dem Kessel in Tontöpfen und saftige Rippchen vom Holzgrill mit frischen Kräutern. Im Sommer finden hier auch abendliche Veranstaltungen statt. |
| Quelle: Bahn TV, 22.6.2009 |
| Südtirol |
| Hier werden Märchen wahr |
| Im Schlosshotel Korb lässt sich das Leben leicht genießen. Erbaut um 1236, war der ehemalige Wohnturm der Herren von Korb Lehen verschiedener Adelsgeschlechter. |
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| Die jüngeren Zubauten wurden im Stil der Burgenromantik gehalten. Mit Übernahme von Schloss Korb durch die Familie Dellago im Jahr 1918 entstanden ein Schlosshotel, ein Nobelrestaurant und eine Schlosskellerei. Gemütlich und luxuriös ist der Stil des Hauses. |
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| Jedes der 20 märchenhaften Zimmer ist individuell möbliert. Dazu gehören üppige Brokatkissen und ein stilechtes Bad. Ruth Dellago und ihr Mann reisen durch Europa, um besondere Einrichtungsgegenstände zu ersteigern. |
| Dellagos bauen auf gut fünf Hektar Wein an. Abends wird zu Lesungen und Vernissagen geladen. Im 600 Jahre alten Weingewölbe der Dellagos lagern mehr als 20.000 Flaschen. Neben den Köstlichkeiten des Weingutes Dellago sind auch die Südtiroler Winzer vertreten. Jede Flasche Levi Grappa ist handbemalt und ein Vermögen wert. |
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| Acht verschiedene Weinsorten (Weißburgunder, Sauvignon, Gewürztraminer, Chardonnay, Vernatsch, Zweigelt, Blauburg, Lagein, Merlot) produziert Dellago selbst. Seine Weine wurden 2007 und 2008 von Gambero Rosso, der italienischen Weinbibel, mit dem Gütesiegel der drei Gläser ausgezeichnet. |
| Mit dem DB Autozug-Spezial kostet die Hin- und Rückreise nach Bozen pro Person ab Berlin-Wannsee im Liegewagen inklusive Frühstückssnack für die einfache Fahrt inklusive Fahrzeug ab 149 Euro. |
| Quelle: Bahn TV, 22.6.2009 |




























