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| Leute. Köpfe und Konzepte |
| DB Schenker organisiert größtes Straßenfest der Welt |
| Es war das größte Straßenfest der Welt, zu dem die Kulturhauptstadt 2010 am 18. Juli ins Ruhrgebiet eingeladen hatte. |
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| Die Megaparty fand auf der Lebensader des Potts statt, auf 60 Kilometern der Autobahn A40, bekannt als Ruhrschnellweg. |
| Aber wie organisiert man ein Fest, zu dem die Veranstalter geschätzte 1,5 Millionen Gäste erwarteten? Für so viele Superlative braucht man Experten, die sich mit Herausforderungen dieser Art auskennen - eine Aufgabe wie gemacht für die Deutsche Bahn als einer der Hauptsponsoren und ihr Geschäftsfeld DB Schenker als offizieller Logistikpartner der RUHR.2010. |
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| Am 11. April 2006 gewinnt die Stadt Essen stellvertretend für 53 Städte in der Region den Titel Europäische Kulturhauptstadt. DB Schenker Logistics ist maßgeblich in die Vorplanung für viele Veranstaltungen von RUHR.2010 eingebunden. Bereits vor der Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres wirft das Stillleben seine Schatten voraus. Das bedeutendste und spektakuläre Ereignis soll die Sperrung der Autobahn zwischen Dortmund und Duisburg werden, um auf mehr als 60 Kilometern 20.000 Tische und 40.000 Bänke aufzubauen. |
| Quelle: Atkon /DB AG, 26. Juli 2010 |
| Leute. Köpfe und Konzepte |
| Testlauf |
| Auf einem Parkplatz an der A52 in der Nähe von Essen-Kettwig findet am 26. September 2009 der erste Testlauf für das Stillleben statt. |
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| Fachleute von DB Schenker und freiwillige Helfer vom Technischen Hilfswerk (THW) wollen in Rekordzeit 400 Tische aufbauen. Mit dabei ist Ideengeber Fritz Pleitgen, ehemaliger ARD-Intendant und jetzt Geschäftsführer von RUHR.2010. Er vertraut den Logistikern und wettet, dass die Männer weniger als eine Stunde und 38 Minuten für den Aufbau brauchen. |
| 20 Helfer vom THW laden die Tische von einem langsam fahrenden Lkw ab - und sie schaffen es, die gewettete Zeit zu unterbieten. In nur einer Stunde und 21 Minuten steht die ein Kilometer lange Tischreihe. Mit dem Probelauf konnten wichtige Erkenntnisse und Erfahrungswerte gesammelt werden, die beim Projekt eingesetzt werden können. |
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| Auch an den Vorbereitungen zur Eröffnungsfeier des Kulturhauptstadtjahres ist DB Schenker beteiligt. Die Logistiker sind verantwortlich für den Transport der gesamten Bühnenaufbauten. Während auf Zeche Zollverein die Kulturhauptstadt RUHR.2010 aus der Taufe gehoben wird, laufen hinter den Kulissen die Vorbereitungen für das Stillleben am 18. Juli weiter. |
| In der Essener Niederlassung wird ein Logistikzentrum speziell für RUHR. 2010 mit erfahrenen Mitarbeitern aufgebaut. Sie werden das ganze Jahr eingesetzt. |
| Noch sechs Monate bleiben den Experten von DB Schenker, um Transport und Aufbau der 20.000 Tischgarnituren auf der A40 zu organisieren. |
| Quelle: Atkon /DB AG, 26. Juli 2010 |
| Leute. Köpfe und Konzepte |
| Generalprobe |
| Acht Wochen vor dem Stillleben nimmt die Planung für den Aufbau der größten Festtafel der Welt am 16. Mai 2010 Gestalt an. |
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| Auf einem gesperrten Autobahnteilstück der A540 in der Nähe von Grevenbroich findet die Generalprobe unter realistischen Bedingungen statt. In Echtzeit wird ein Kilometer Autobahn mit Tischen und Bänken bebaut. Beim eigentlichen Projekt wird jedes eingesetzte Team für einen Kilometer verantwortlich. |
| Für die Generalprobe setzt DB Schenker zwei Sattelzüge, einen Nahverkehrs-Lkw und drei Gabelstapler ein. 15 Fachleute des Logistikunternehmens arbeiten mit 90 Mitarbeitern des THW Hand in Hand. Die Generalprobe in Grevenbroich ist ein wichtiger Meilenstein zum Erfolg. |
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| 12. Juli 2010: Noch sechs Tage bis zum Stillleben. In Halle 3 der Messe Essen werden die 20.000 Tische für die 60 Kilometer lange Tafel in 60 Trailer verladen. Die Vorbereitungen zahlen sich aus. Alles läuft wie am Schnürchen. |
| 17. Juli 2010: Der Countdown läuft. 450 Fachleute von Messestandorten fünf deutscher Großstädte sind nach Essen gekommen. In wenigen Stunden soll der Aufbau der längsten Festtafel aller Zeiten beginnen. Ein Mammutprojekt, das es so noch nie gegeben hat. Doch die Stimmung ist entspannt. |
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| Um 20.30 Uhr starten die Lkw von der Messe Essen. Doch dann heißt es warten. Der Aufbau verzögert sich. Auf der Autobahn befinden sich nach der Sperrung plötzlich zahlreiche Passanten auf der Fahrbahn. Sie nutzen die A40 für einen nächtlichen Spaziergang. Mit rund zweistündiger Verspätung können die Aufbauarbeiten für das Stillleben beginnen. Für Initiator Fritz Pleitgen ist ein Traum in greifbare Nähe gerückt. |
| 18.Juli: Fünf Stunden vor Beginn der Mammutveranstaltung steht fest, die akribische Vorbereitung auf das Stillleben hat sich gelohnt. |
| Quelle: Atkon /DB AG, 26. Juli 2010 |
| Leute. Köpfe und Konzepte |
| Kulturhauptstadt feiert auf der A40 |
| Am 18. Juli 2010 ist der große Tag auf der Autobahn A40, dem Ruhrschnellweg, der Verkehrsader durchs Ruhrgebiet. |
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| In der Nacht zuvor die Mitarbeiter von DB Schenker sowie die zahlreichen Helfer ganze Arbeit geleistet. Die Prognosen der Wetterdienste für den Tag sind hervorragend. Nichts steht der spektakulären Sommerparty mehr im Weg - außer der Frage: Wie viele Gäste kommen tatsächlich zur längsten Kulturtafel der Welt auf die A40 und verwandeln eine der verkehrsreichsten Straßen der Republik in ein Stillleben? |
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| Um elf Uhr wird die 60 Kilometer lange Tischspur auf der verkehrsreichsten Autobahn Deutschlands für den Publikumsverkehr eröffnet. Dem Mammutereignis im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 ist eine monatelange Vorplanung vorausgegangen. Die größte logistische Herausforderung ist der Aufbau der 20.000 Tische gewesen, für den die Experten von DB Schenker verantwortlich sind. |
| Bereits am frühen Vormittag sind Hunderttausende auf dem Ruhrschnellweg unterwegs. Die A40 verwandelt sich in eine 60 Kilometer lange Partymeile. Die Besucher sind sich einig in ihrer Begeisterung für das größte Ereignis des Kulturhauptstadtjahres. |
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| Als Hauptsponsor von RUHR.2010 hat auch die Deutsche Bahn Tische auf der A40 reserviert. Genau wie alle anderen Teilnehmer des Stilllebens hatte sich das Unternehmen vorher mit einem Konzept für ein Unterhaltungsprogramm um die Sitzplätze an der 60 Kilometer langen Tafel beworben. Livemusik und Bobbytrain-Parcours sind jedoch nicht die einzigen Beiträge der Deutschen Bahn am 18. Juli. Regionalzüge bringen im Minutentakt Besucher aus der gesamten Region zum Essener Hauptbahnhof. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 26. Juli 2010 |
| Leute. Köpfe und Konepte |
| Unmögliches möglich machen |
| Ob Kaffeekränzchen, irische Stepptanzgruppe oder Kulturverein: statt langer Autoschlangen herrschen auf der Fahrbahn Originalität und Vielfalt. |
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| Die Percussionkapelle Balancao präsentiert zum Stillleben ein Stück, das eigens für diesen Tag einstudiert wurde ^- und überhaupt gibt es auf dem Fest der Alltagskulturen, Generationen und Nationen jede Menge Musik. |
| Nur sechs Stunden dauert das Stillleben auf dem Ruhrschnellweg, doch vielen Teilnehmern wird es sicher noch lange in bewegter Erinnerung bleiben. |
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| Dr. Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung RUHR.2010: "Der schönste Moment war die Überraschung, dass dieses Ereignis, das als Ding der Unmöglichkeit bezeichnet wurde, hier ablief, als ob das eine alltägliche Veranstaltung sei. Ohne große Probleme, ohne große Zwischenfälle, ohne große Unfälle. Die Feuerwehr hat gesagt, das sei weltrekordverdächtig, wie wenig an Zwischenfällen registriert wurde bei drei Millionen Menschen. Das zeigt, dass die Menschen hier sehr rücksichtsvoll umgegangen sind miteinander, dass sie sich auch sehr vernünftig verhalten haben. Und deshalb macht es natürlich Spaß für eine solche Bevölkerung so etwas zu organisieren." |
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| 18. Juli, 18 Uhr: Die Autobahn ist schon fast menschenleer. In einer Stunde beginnt DB Schenker mit dem Abtransport der 20.000 Tischgarnituren, die anschließend verpackt und in die Baumärkte zurückgebracht werden - wo sie ab Anfang der Woche als Andenken an das Stillleben zum Verkauf stehen. |
| Nach Ablauf der 31 Stunden langen Sperrung der Autobahn läuft der Verkehr auf dem Ruhrschnellweg wieder reibungslos. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 26. Juli 2010 |
| Bahn. Projekte und Produkte |
| Konjunktur für den Bahnhof Eisenach |
| Am 22. Juli 2010 informiert Bahnhofsmanagerin Christine Kromke Gäste aus Wirtschaft, Kultur und Politik im Rahmen einer Baustellenbesichtigung über das, was seit Mai passiert ist – und welche Arbeiten noch bevorstehen. |
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| Der Wartebereich im Bahnhof entsteht bis März 2011 ganz neu. Dazu wird die bestehende Betondecke aufwändig ausgewechselt. Feuchtigkeit kann hier künftig nicht mehr eindringen. |
| Besonders sensibel gehen die Männer bei der Restaurierung der Sandsteinfassade des Empfangsgebäudes von 1904 vor. Hier müssen die Belange des Denkmalschutzes beachtet werden, um den Charakter der Architektur zu erhalten. |
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| Auf der Rückseite im Innenhof wird eine moderne Wärmedämmung aufgebracht. Zusammen mit dem geplanten Blockheizkraftwerk können demnächst 32 Prozent Energie eingespart werden. |
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| Denkmalgeschützt sind auch die bleiverglasten Fenster in der Empfangshalle. Auch diese kunstvoll gestalteten Schmuckstücke werden aufwändig repariert. Durchgeführt werden die Bauarbeiten größtenteils von Handwerksbetrieben aus der Region. B is 2011 investiert die Deutsche Bahn mehr als fünf Millionen Euro aus den Konjunkturprogrammen des Bundes in 41 Bahnhöfe in Thüringen. Bundesweit werden insgesamt fast 2.000 Stationen saniert – dafür stehen neben den 300 Millionen Euro an Bundesmitteln weitere 25 Millionen Eigenmittel der DB zur Verfügung. |
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| Schon im kommenden Jahr soll der sanierte Bahnhof die an historischen Gebäuden und Museen reiche Innenstadt von Eisenach schmücken. In der Geburtsstadt von Johann Sebastian Bach widmet sich das Bachhaus am Frauenplan dem Wirken des Komponisten und seiner Familie. Das Lutherhaus und der Marktplatz mit Rathaus sind weitere Sehenswürdigkeiten. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 26. Juli 2010 |
| Bahn. Projekte und Produkte |
| Rundum Geschichte |
| Das Wahrzeichen Eisenachs ist die Wartburg, die von einem 400 Meter hohen Felsplateau über die Stadt wacht. Den Besucher erwartet ein überraschender Mix aus Romanik, Gotik, Renaissance und Historismus. |
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| Die Wartburg wurde um 1067 gegründet. Ihr berühmtester Gast war Martin Luther, der hier 1521 Asyl fand und die Bibel ins Deutsche übersetzte. |
| Ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt die Burg im 19. Jahrhundert, als sie unter Einbeziehung weniger erhaltener Teile neu aufgebaut wurde. Seit 1999 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. |
| Die zahlreichen Gäste lernen in der Umgebung von Eisenach auch zwei der attraktivsten Naherholungsgebiete in Thüringen kennen. Ganz in der Nähe beginnt der 168 Kilometer lange Rennsteig. Der Höhenweg durch den Thüringer Wald ist mit rund 100.000 Wanderern jährlich einer der beliebtesten Weitwanderwege Deutschlands. Die Städte und Dörfer am Rennsteig sind traditionelle Urlaubsorte. |
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| Nordöstlich der Wartburgstadt beginnt der einzige Nationalpark Thüringens, der Hainich. Dank zahlreicher Angebote im Rahmen von Fahrtziel Natur ist der 16.000 Hektar große Hainich umweltfreundlich mit Bus und Bahn zu erreichen. Dem Besucher präsentiert sich ein gut ausgebautes Netz von Wanderwegen, auf denen man zu jeder Jahreszeit auf Entdeckertour gehen kann. Neben seiner abwechslungsreichen Flora fasziniert dieses größte zusammen hängende Laubwaldgebiet Deutschlands vor allem durch die Artenvielfalt der Fauna. |
| Der demnächst sanierte Bahnhof von Eisenach mit ICE-, IC- sowie zahlreichen Nahverkehrlinien ist ein Tor zu einer besonders sehenswerten Ecke Thüringens. |
| Quelle: Atkon AG/DB AG, 26. Juli 2010 |





















