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| DB-Fahrzeuginstandhaltung |
| Tradition, hohe Standards, exzellente Leistung |
| Instandhaltung auf hohem Niveau ist Voraussetzung für das funktionierende System Bahn. Etwa 6.700 Spezialisten der DB-Fahrzeuginstandhaltung sorgen bundesweit in 15 Werken für Revision, Modernisierung und Umbauten von Triebzügen, Wagen und Lokomotiven. |
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| Die Deutsche Bahn AG ist der größte europäische Schienenverkehrsdienstleister. Allein in Deutschland fahren auf den rund 34.000 Kilometer umfassenden Netz täglich circa 39.000 Züge. Um jeden Tag eine gute Qualität für den Kunden zu erreichen, kommt der Fahrzeuginstandhaltung eine herausragende Stellung zu. Das Aufgabenfeld ist breit gestreut: Planung und Durchführung von Hauptuntersuchungen, Umbauten, Modernisierungen, Instandsetzungen sowie Sonderarbeiten an Schienenfahrzeugen aller Art und deren Komponenten. |
| Die DB-Fahrzeuginstandhaltung hat sich auch durch konsequente Weiterentwicklung national und international zu einem renommierten Fachdienstleister für Eisenbahnunternehmen entwickelt. Im thüringischen Werk Meiningen gibt es außerdem einen Rundum-Service für Dampfloks aller Baureihen. |
| Europa wächst zusammen - auch auf der Schiene. Es geht um ein einheitliches europäisches Schienennetz - von Lissabon nach Tallinn, von London bis Athen. Mit den neuen Verkehren wächst auch der Bedarf nach qualifizierter Instandhaltung über die Landesgrenzen hinaus. |
| Neben der notwendigen technischen Infrastruktur und hochqualifizierten Mitarbeitern verfügt die DB AG auch über jahrzehntelanges Instandhaltungsknowhow, das macht das Leistungsspektrum europaweit einmalig. |
| Effiziente Arbeitsabläufe und international anerkannte Zertifizierungen untermauern die hohe Kompetenz und Leistungsfähigkeit der Werke. |
| Standorte der DB-Fahrzeuginstandhaltung
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| Quelle: Bahn TV/Deutsche Bahn AG, 13.12.2008 |
| DB-Instandhaltung Elektrotriebzüge |
| Krefeld und Nürnberg |
| In den Werken Krefeld und Nürnberg werden elektrische Triebzüge unterschiedlicher Bauarten bis zur Hochgeschwindigkeitsflotte ICE aufgearbeitet, instandgesetzt, modernisiert und revisioniert. |
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| Das Werk Krefeld, zuständig für die ICE-Flotte, soll unter anderem den ICE-T für den grenzüberschreitenden Verkehr nach Dänemark fahrtüchtig machen. Der Zug wird so umgebaut, dass seine Elektronik sich mit dem dänischen Zugsicherungssystem verständigen kann.Dazu werden am vorderen und hinteren Drehgestell des ICE die Antennen für die Zugbeeinflussung umgebaut. |
| Die Antennen sind über steckerförmige Schnittstellen mit der Elektronik des Zuges verbunden. Im Zug verlegen die Techniker circa 1.200 Meter zusätzliche Kabel pro Endwagen. Auch der Führerstand wird angepasst, zusätzliche Geräte im Führerpult werden eingebaut. |
| Die große Fertigungshalle im DB-Werk Krefeld ist 255 Meter lang und kann einen ICE 3auf nur einem Gleis unterbringen. Alle 250 Triebzüge des Flaggschiffes der DB-Flotte werden hier instandgehalten. Jedes der drei Gleise hat eine durchgehende Dacharbeitsbühne. |
| Auch die Schwerreparatur von Fahrzeugen mit Aluminiumbauteilen wird in Krefeld durchgeführt.. Bis zu 40.000 Grad Hitze entwickelt sich am Plasmabrenner. Alle Arbeitsvorgänge werden lückenlos dokumentiert. Jeder Schweißer kennzeichnet deshalb auch "seine" Naht mit einer eigenen Signatur. |
| Die Technologie der glasfaserverstärkten Kunststoffe (GFK) ist aus dem Fahrzeugbau nicht mehr wegzudenken. |
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| Die Instandhaltungsexperten in Nürnberg führten in nur vier Jahren das Redesign in allen Zügen der ICE 1-Flotte durch. Diese vielbeachtete Maßnahme bedeutet eine kleine Revolution in der Fahrzeuginstandhaltung. Hier werden rund 12.000 Teile des ICE 1 ersetzt und recycelt. |
| Jedes Teil muss termingerecht zum Einbau zur Verfügung stehen. So wurden beispielsweise mehr als 42.000 Sitze, 40.000 Quadratmeter Bodenbelag, mehr als 5.000 Tische, 11.000 Sonnenrollos, 42.000 elektronische Reservierungsdisplays, 700 Wechselrichter und 1.300 moderne Zuglaufanzeigen eingebaut. |
| Das Design im Fahrgastbereich ist dem ICE 3 angepasst. Dazu gehören neue Bodenbeläge in den Zügen, Falttische und moderne Sitze mit beweglichen Armlehnen. Auch Sanitäranlagen, Restaurant und Bistro wurden modernisiert. |
| Die ICE-Triebköpfe erhalten neue Drehgestellrahmen. Die Hardwarekomponenten der Bremsen werden überarbeitet, die Gleitschutzgeber modernisiert. Auch die Energieversorgung der Klimaanlagen wird modernisiert. |
| Zzurzeit laufen Planungen, die ICE der zweiten Generation, die seit 1996 im Einsatz sind, in Nürnberg zu modernisieren. |
| Quelle: Bahn TV, 13.12.2008 |
| DB-Instandhaltung Reisezugwagen |
| Neumünster und Wittenberge |
| Die Instandhaltung von Reisezugwagen umfasst aller Revisionsleistungen und Modernisierung bis hin zu Sanierungsarbeiten an Laufdrehgestellen. |
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| Im Reisezugwagenwerk Neumünster in Schleswig-Holstein ist man spezialisiert auf Umbau- und Modernisierungsarbeiten, vor allem von Fahrzeugen aus dem Fernverkehr. Dabei geht es überwiegend um Energieversorgung, Entkernung und Neuaufbau des Wagenkastens sowie Außenanstriche. |
| Die hohe Qualität der Arbeiten des Werks hat sich herumgesprochen: auch der britische Konzern Arirva lässt für den Länderexpress hier Wagen aufbereiten. Für NS Reizigers, ein Eisenbahnunternehmen aus den Niederlanden, werden ehemalige DB-Wagen grundlegend aufgearbeitet. Für den Energieumbaus müssen zum Beispiel die alten, oxidierten elektronischen Bauteile erneuert werden. Anschließend wird neu bestuhlt, dann folgt die Lackierung in den Farben der NS Reizigers in der werkseigenen Lackiererei. |
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| Das DB-Instandhaltungswerk im brandenburgischen Wittenberge ist für die umfassende Modernisierung von Reisezugwagen bekannt. Dafür müssen die bis zu 30 Jahre alten Fahrzeuge oftmals entkernt werden. Das dauert bis zu 60 Tage pro Wagen, kostet den Kunden aber erheblich weniger als ein Neufahrzeug. Auch ausländische Bahnbetriebe unterziehen hier ihre Wagen einer Schönheitskur. |
| Die Drehgestellfertigungslinie wurde für rund eine Million Euro modernisiert. In sechs Arbeitsschritten wird hier ein Drehgestell auseinander gebaut. Alle Teile werden akribisch untersucht und gegebenenfalls ausgebessert oder erneuert. Mit dem Messarm wird der Drehgestellrahmen auf Verwindungen kontrolliert. Das geschah früher in optischen und mechanischen Untersuchungen; heute übernimmt das die moderne 3-D-Messelektronik.Die Durchlaufzeit eines Drehgestells beträgt bei den Brandenburgern nur ein bis zwei Tage. |
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| Jedes Jahr werden in Wittenberge rund 1.000 Reisezugwagen instandgesetzt, revisioniert und modernisiert. Modernste Technik und Prüfverfahren sowie hervorragend qualifizierte Mitarbeiter kommen in allen Werkstätten zum Einsatz. Alle Arbeitsläufe werden permanent verbessert und optimal aufeinander abgestimmt. Bei kürzeren Durchlaufzeiten und gleichbleibender Qualität sollen die Effizienz gesteigert werden. |
| In Wittenberge befindet sich auch die zentrale Polsterwerkstatt für alle Reisezugwagen der Deutschen Bahn. Abriss, Aufarbeiten, Polstern, Neubezug und Verpacken in einer Kette garantieren eine schnelle Bearbeitungszeit. |
| Quelle: Bahn TV, 13.12.2008 |
| DB-Fahrzeuginstandhaltung Güterwagen |
| Paderborn und Eberswalde |
| In den DB-Werken Paderborn und Eberswalde werden alle planmäßigen und außerplanmäßigen Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen am Güterwagenpark der Deutschen Bahn und am Wagenpark anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen durchgeführt. |
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| Rund 5.500 Güterwagen kommen jährlich ins Werk nach Paderborn. Bevor die Aufarbeitung beginnt, werden die Fahrzeuge mit Hochdruckreinigern gründlich gesäubert. Je nach Instandhaltungsstufe werden die Wagen in der Werkhalle mit der Schiebebühne den unterschiedlichen Arbeitständen zugeführt. |
| Spezialaufträge sind an Arbeitstände außerhalb der „normalen“ Taktlinie ausgelagert. So können alle Arbeiten an einer Station durchgeführt werden, ohne den Wagen zu verschieben und die Revisionstaktung zu behindern. |
| Je von Art und Umfang der bevorstehenden Arbeiten bieten die Paderborner spezifische Instandhaltungslösungen an. Dabei erstreckt sich das Produktportfolio von der IS-D1 bis zur IS-D3 - von vereinfachten Revisionen bis zu Revisionen mit Vollaufarbeitung. |
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| Jedes Jahr durchlaufen mehrere tausend Radsätze zur Aufarbeitung die Komponentenwerkstatt. Ein besonderes Plus der Ost-Westfalen ist das Europäische Ersatzteilzentrum. Die Paderborner disponieren europaweit Ersatzteillieferungen und gewährleisten so, dass beschädigte Komponenten und Kleinteile wieder instandgesetzt werden. So besteht die Möglichkeit, alle internationalen Fahrzeuge in Deutschland kurzfristig mit Ersatzteilen zu versorgen. |
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| Mehr als 80 Güterwagenbauarten können im brandenburgischen Eberswalde instandgesetzt werden - von Behälterwagen über Flachwagen bis zum Containertragwagen. |
| In der großen Hebehalle werden Drehgestelle von den Wagenkästen getrennt. Alle demontierten Teile werden den einzelnen Arbeitsständen zugeführt. In der Pufferwerkstatt erfolgt die Demontage der Puffer, direkt im Anschluss werden wieder neue an den Wagen angeschraubt. Jeder Puffertausch dauert nur wenige Minuten, die Puffer, jeder 120 bis 180 Kilogramm schwer, kommen dann in die Aufarbeitung. Bis zu 45.000 Pufferaufarbeitungen pro Jahr können hier durchgeführt werden. In Eberswalde sind Revisionen und Instandsetzungen aller Arten von Puffern für den Eisenbahnbetrieb möglich. |
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| Eine weitere Spezialität der Brandenburger ist der Güterwagenumbau, wie zum Beispiel die Standfestmachung von Ea-Wagen für Stahlschrotttransporte. Die Wagentüren müssen dafür verstärkt und neue Stirnwände eingesetzt werden, außerdem fallen zwei der vier Türräume weg. Am Ende soll der bisherige Holzboden einem stärkeren Stahlboden weichen. |
| Der Tamswagen, der im Kalitransport zum Einsatz kommen soll, durchlief im Eberswalder Werk die große 4.0-Revision. Anschließend wurde er mit einer Edelstahlwanne und korrosionsbeständigeren Dickschichtlack versehen. Außerdem wurde das Drehgestell verschleißfest hergerichtet. Nun sollen 19 weitern Fahrzeuge umgerüstet werden. |
| Ein besonderes Leistungsangebot bietet die Zwickauer Servicestelle. Von hier wird die präventive Instandhaltung an Güterwagen bzw. Komponenten vor Ort, also mobil direkt am Gleis durchgeführt - deutschland- und europaweit. |
| Quelle: Bahn TV, 13.12.2008 |
| DB-Instandhaltung Dieseltriebzüge |
| Kassel, Bremen und Chemnitz |
| Die Kernkompetenz dieses Produktbereiches liegt im technischen Service sowohl für Dieseltriebzüge als auch für deren Komponenten wie Dieselmotoren und Getriebe der verschiedenen Bauarten und Hersteller. |
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| Das vollautomatische Materiallager im Kasseler Kompetenzcenter für Dieseltriebwagen verteilt 1,2 Millionen Einzelteile mit 13 000 unterschiedlichen Materialnummern auf 20 000 Behältern. Der Computer liest die Barcodes der Behälter und behält trotz des riesigen Bestands nicht den Überblick. Die Kasseler bieten auch Revisionen innerhalb von drei Tagen an - unter Beteiligung des Kunden, so dass alle sicherheitsrelevanten Arbeiten gebündelt durchgeführt werden können. |
| Die Antriebsanlage für die VT-Baureihen besteht aus einem Grundrahmen mit diversen Komponenten. Die beiden Hauptkomponenten sind der Motor und das Getriebe. Der ausgebaute Motor geht nach Bremen, das Getriebe zur Aufarbeitung nach Chemnitz; die anderen Arbeiten werden vor Ort ausgeführt. Bis zu 40 Antriebsanlagen durchlaufen monatlich hier die Revision. Eine von vielen Spezialeinrichtungen im hessischen Werk ist die Laminierwerkstatt. Hier können Reparatur- und Ausbesserungsarbeiten von GFK-Bauteilen an VT-Baureihen durchgeführt werden. |
| Neben den Dieseltriebwagen hat sich das Werk Kassel auch auf Revision und Aufarbeitung von Radsätzen, Drehgestellen, Kupplungen, Gelenkwellen, Schakus und Klimageräten spezialisiert. |
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| Das Werk Bremen ist für die Diesellokflotte zuständig sowie für die Aufarbeitung von Triebwagen-Dieselmotoren und -lokomotiven verschiedener Hersteller. Vor der Instandsetzung werden die Motoren gründlich gecheckt. Die Demontage eines Dieselmotors dauert bis zu neun Stunden. Jedes Einzelteil wird nach einem festgelegten System abgelegt. |
| Mit der Hochdruckwaschmaschine werden die Teile von Öl und Abrieb gereinigt. Erst dann kann der Zustand Kurbelwellen, Turboladern, Pumpen, Zylindern genau analysiert werden. Herzstück des Motors ist die bis zu mehreren hundert Kilo schwere Kurbelwelle, die auf hundertstel Millimeter genau geschliffen und poliert wird. |
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| Die komplexe und sehr sorgfältige Montage nimmt bis zu 24 Arbeitsstunden in Anspruch. Vor der Auslieferung werden die Dieselmotoren an einen der sieben Prüfstände. Nach der Durchsicht laufen die instandgesetzten Motoren laufen dann wieder bis zu einer Million Kilometer. |
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| Das Werk Chemnitz hat sich auf Getriebe von Eisenbahnfahrzeugen spezialisiert. Jährlich kommen mehr als 700 Getriebe aller Art und aus ganz Deutschland in das sächsische Instandhaltungswerk. Die Chemnitzer sind spezialisiert auf mechanische und hydraulische Getriebe, die überwiegend in Rangierdieselloks und Verbrennungstriebwagen im Einsatz sind. |
| In der Demontage wird das Getriebe in Einzelteile zerlegt. Die Wellen werden entfernt, die Wälzlager gewechselt, die Zahnräder begutachtet und gegebenenfalls getauscht. Bei den Schaltvorrichtungen für die VT-Getriebe der Schiebewellen müssen die Zähne regeneriert, aufgearbeitet und abgeschliffen werden. Dies geschieht in akribischer Handarbeit mit Hilfe der Schleifmaschine. |
| In der Spezialwerkstatt werden die Blatttragfedern für Güterwagen bzw. Lokomotiven aufgearbeitet oder neu gefertigt. Nachdem die Federlagen gereinigt und mit neuen Federbunden versehen sind, wird der Federbund in der Aufziehpresse auf das Federpaket aufgepresst. Rund 20.000 Blatttragfedern werden jedes Jahr in Chemnitz gefertigt. |
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| Nach der Hauptuntersuchung und Instandsetzung der Getriebe steht am Ende immer der Funktionsprüflauf. Dabei werden die charakteristischen Getriebekennwerte ermittelt und mit den Herstellervorgaben verglichen. So ist garantiert, dass die Getriebe nach dem Besuch in Chemnitz wieder den Vorgaben für einen weiteren störungsfreien Betrieb in den Fahrzeugen entsprechen. Die moderne Zwei-Millionen-Euro-Anlage, mit drei Prüfständen unterschiedlicher Leistungsklassen ausgestattet ist, simuliert alle Phasen einer echten Bahnfahrt - von der Anfahrt bis zum Bremsen. |
| Quelle: Bahn TV, 13.12.2008 |
| DB-Instandhaltung Bremskomponenten |
| Fulda |
| Eine Lok-, Güterwagen- oder Reisezugwagenbremse besteht aus mehreren hundert Einzelteilen. Ist eins dieser Teile beschädigt, kommt es in der Regel nach Osthessen ins Fuldaer Bremskomponentenwerk. |
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| Wegen der vielen Fahrzeugtypen gibt es zurzeit und 1.700 unterschiedliche Bremsteile auf dem Markt. Das erfordert bei den Mitarbeitern ein großes Wissen über die Bremstechnik. |
| Die in Fulda angelieferten Bauteile werden zuerst gründlich gebadet. Anschließend folgt die Begutachtung der einzelnen Teile am Montagestand. Sie werden akribisch geprüft, um dann ausgetauscht oder aufgearbeitet zu werden. |
| Das Knowhow der Bremstechnikexperten ist gefragt: Jährlich werden rund 300.000 Bremsteile in Fulda gewartet und instandgesetzt. Dabei kommen mittlerweile mehr als 30 Prozent der Aufträge von externen Auftraggebern aus dem In- und Ausland, zum Beispiel aus Algerien und Israel. |
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| Zu 100 Prozent in Fulda entwickelt wurde das Bremsprüfgerät PDR 7 zur Untersuchung der Bremse an Schienenfahrzeugen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Jeder Kunde kann in seinen Werkstätten und Depots hochwertige Bremsprüfungen durchführen. |
| Im Unterschied zum PDR6 ist das Gerät mit einem automatischen Prüfablauf ausgestattet. Grundlage für die Entwicklung des Bremsprüfgerätes sind die UIC-Vorschriften (International Union of Railways). |
| Im gesamten Werk sind Infoterminals aufgestellt. Hier können die Mitarbeiter sich über alle Bremsen und Bremsteile umfassend auf den neusten Stand bringen. |
| Quelle: Bahn TV, 13.12.2008 |
| DBG-Instandhaltung: Elektronikkomponenten |
| München |
| GSM-R, der digitale Zugfunk, ist nur eine Entwicklung in der langen Kette technischer Innovationen bei der DB. Bereits Anfang der 1970er-Jahre hielt die Elektronik Einzug in Reisezugwagen und Triebfahrzeuge. |
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| Seit 1981 hat sich die Elektronikzentralwerkstatt in München auf die Instandhaltung dieser Komponenten spezialisiert. Die Münchner kümmern sich um alles, was bei der Eisenbahn mit Elektronik zu tun hat - seit 2007 auch um Reparatur und Software-Updates von GSM-R-Einheiten. Jährlich gehen rund 40.000 Komponenten durch die Hände der Mitarbeiter. Dabei wird der Weg jeder Komponente, vom Wareneingang bis zur Auslieferung, lückenlos in einer Datenbank, als Teil des Qualitätsmanagementsystems, dokumentiert. |
| In der Werkstatt für Leistungselektronik werden die Komponenten aus dem Bereich Bordstromversorgung mit einer Leistung bis zu 70 Kilo Voltampere instandgesetzt, beispielsweise Wechselrichter für Laptop-Steckdosen, Ladegeräte für die Fahrzeugbatterie und Drehrichter für die Versorgung von Klimaanlagen und der Bordküche. |
| Ein weiteres Highlight ist das von den Münchnern entwickelte Funktionstestsystem (FTS). Es ist für unterschiedlichste elektronische Kompaktgeräte konzipiert. So kann zum Beispiel eine Prüfumgebung für eine Türsteuerung mit dem FTS schnell, flexibel und effizient erstellt werden. |
| Rund 1.600 Komponenten können die hochqualifizierten Fachkräfte in der bayerischen Elektronikzentralwerkstatt wieder herrichten und innerhalb kürzester Zeit dem Kunden zur Verfügung stellen. |
| Quelle: Bahn TV, 13.12.2008 |
| DB-Instandhaltung: Elektrische Lokomotiven |
| Dessau |
| Das Kundenspektrum des Dessauer Werks in Sachsen-Anhalt wächst stetig. Jedes Jahr kommen rund 500 E-Loks aller Baureihen hierher. Mit rund 1000 Mitarbeiter ist das Werk Dessau das größte innerhalb der Fahrzeuginstandhaltung. |
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| Die Instandhaltungsexperten bieten neben der schweren Fahrzeuginstandhaltung sowohl Entwicklung, Vorbereitung und Realisierung komplexer Modernisierungs- und Stabilisierungsaufgaben als auch die Instandsetzung der Fahrzeugkomponenten aus einer Hand. |
| Viele moderne Werkstätten wie die für Antriebe garantieren eine hochwertige Instandhaltung. Die Prüfung der Antriebe reicht von Schwingungsmessungen an Lagerstellen über Temperaturmessungen an Lagern bis zur Ausbesserung aller Schadstellen. |
| Rund 1.500 Antriebe werden jährlich in Dessau aufgearbeitet. Viele durchlaufen dabei auch die Instandhaltungsstufe H 8-Revision. Nicht nur die Radsätze und Antriebe der E-Loks, sondern auch die des ICE 1 und ICE 2 erhalten in Dessau die komplette Instandhaltung. |
| Auf dem abschließenden Prüfstand werden die Antriebe auf maximale Belastung getestet, das heißt knapp Tempo 300 bei 1.500 Umdrehungen in der Minute. |
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| Eine weitere Werkstatt im Komponentenbereich ist die Wickelei. Hier dreht sich alles um die Aufarbeitung der beschädigten Elektro- und Fahrmotoren. Sie werden hier entweder neu gewickelt oder bei kleineren Schäden an der Isolierung aufgearbeitet. |
| In Dessau befindet sich auch die Zentrale für den so genannten E-Lok-Fullservice. Das Prinzip ist einfach: Kunden rufen in der Koordinationsstelle an, um kleinere Schäden, Nachschauen oder Notfälle anzumelden und sie dort beheben zu lassen, wo sich "ihre" Lok gerade befindet. Die Kollegen in Dessau leiten die Meldung auf direkt an die nächste Servicewerkstatt. |
| Das eng verzweigte Partnernetzwerk in Deutschland sowie Werkstätten in Österreich und der Schweiz gestatten die Ausführung aller notwendigen Maßnahmen an Lokomotiven in unmittelbarer Nähe. |
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| Vor Ort wartet ein starker Service: Ein Team macht sich sofort an die Arbeit. Die Techniker sind über die Zentrale genau informiert, was an der Lok zu tun ist. Auch Fristen an Fahrzeugen, Zugfunk- und Zugsicherungsanlagen, Bremsrevisionen, Ultraschallprüfungen sowie die Beseitigung von Störungen bis hin zu Radsatzbearbeitung und Fahrzeugreinigung sind möglich. |
| Ziel ist es, die Lok funktionsfähig und in kürzester Zeit wieder dem Kunden zur Verfügung zu stellen. Oft geschieht das in weniger als zwölf Stunden. |
| Quelle: Bahn TV, 13.12.2008 |
| DB-Instandhaltung Diesellokomotiven |
| Cottbus |
| Das Cottbuser Werk ist auf die Instandhaltung von Diesellokomotiven und deren Komponenten spezialisiert. Die große Lokmontagehalle ist das Herzstück des Werkes. |
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| Hier können bis zu 20 Fahrzeugen gleichzeitig bearbeitet werden. Jährlich arbeiten die Cottbuser bis zu 400 Lokomotiven auf, revisionieren oder modernisieren sie. |
| Technisches Knowhow und modernste Präzisionsgeräte gehören in Cottbus zum Standard. Mit dem Lasertracker werden die Drehgestellrahmen und Fahrzeuge auf Maßhaltigkeit überprüft. Der Reflektor ist innen mit Spiegeln versehen, die den Strahl in der Mitte bündeln und zurückschicken, bis zu 50 Mal während einer Messung. So wird eine extrem hohe Genauigkeit erreicht. |
| Vor ihrer Prüfung muss die Radsatzwelle penibel gereinigt werden, um frei von Öl und Fetten zu sein. Durch das Auftragen von Magnetpulver sind unter UV-Licht selbst minimale Risse zu sehen. |
| Auch die Laserschneideanlage ist ein gutes Beispiel für modernste Technik. Die nur sechs Millimeter dicken Gleitplatten aus Hartmangan sind für das Achslagergehäuse einer 363er-Rangierlok bestimmt. Das Gerät schneidet absolut präzise und zehntelmillimetergenau. |
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| Eine weitere Neuerung für die Lausitzer ist die cnc-gesteuerte Abkantpresse. Sie hilft, bestimmte Formen wie. Winkel und Radien in das Blech zu kanten. Nach der Programmierung kann immer wieder die gleiche Geometrie geformt werden. Abkantungen von Stahlblechen bis 15 Millimeter sind möglich. |
| Bis zu 50 Großdieselmotoren der Baureihen 232 bis 241 können jährlich in der Motorenwerkstatt aufgearbeitet werden. Jeder Motor wird in seine Bestandteile zerlegt, einzelne Komponenten wie Kurbelwelle, Turbolader, Pumpen und Zylinder arbeiten die Brandenburger selbst auf. |
| Bei der abschießenden Motorenprüfung erfolgt die Steuerung des Motors und der Prüfanlage über den Computerleitstand. Gleichzeitig werden die verschiedenen Motorkenndaten zu den simulierten Betriebszuständen erfasst und ausgewertet. In bis zu 15 unterschiedlichen Fahrstufen muss sich der Motor zwei Tage am Stück behaupten. |
| Quelle: Bahn TV, 13.12.2008 |
| DB-Fahrzeuginstandhaltung |
| Hausmesse und Fachtagung |
| Die DB-Fahrzeuginstandhaltung führt jedes Jahr eine Fachtagung in verschiedenen Werken durch. 2008 war das Werk Krefeld der Austragungsort. |
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| Das Thema der Fachtagung "modular (sicher) in die Zukunft" begeisterte über 180 Teilnehmer. Dem Thema angemessen, wurden Einstiegsvorträge der VTG und der Länderbahn gehalten. In Workshops diskutierten Experten aus dem In- und Ausland über die modulare Instandhaltung aus verschiedenen Betrachtungsweisen - aus Sicht der Instandhalter, der Betreiber und der Hersteller. Die DB-Fahrzeuginstandhaltung präsentierte zusätzlich die mögliche Unfallinstandsetzung im Werk Kassel. |
| Die erste Hausmesse der DB-Fahrzeuginstandhaltung wurde 2003 in Kassel aus der Taufe gehoben. Bei dieser Leistungsschau präsentierten die Werke de DB Instandhaltung ihr Können und Portfolio. |
| Die erste Fachtagung der Bahn fand 2004 statt. Vertreter von Herstellern, Schienenbetreibern und anderen Verkehrsträger trafen sich im Dessauer Instandhaltungswerk für E-Loks. |
| Mittlerweile finden Hausmesse und Fachtagung zeitgleich an einem Ort statt und sind ein wichtiges Datum im Terminkalender der nationalen und internationalen Schienenfahrzeugbetreiber, Instandhalter und Hersteller. Der europäische Instandhaltungsmarkt für Schienenfahrzeuge wandelt sich in einem rasanten Tempo und stellt die Instandhalter permanent vor neue Herausforderungen. Die hoch qualifizierten Spezialisten werden durch modernste Technik und leistungsfähige Anlagen unterstützt, bieten ihren Kunden so den bestmöglichen Service. |
| Quelle: Bahn TV/Deutsche Bahn AG, 13.12.2008 |


























