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| Dresden Hauptbahnhof |
| Der Bahnhof ist das Tor zur Stadt |
| 800 Jahre Dresden - die Stadt feiert sich und ihren frischen Hauptbahnhof. Der britische Stararchitekt Lord Norman Foster verantwortet das neue Gesicht des imposanten Dresdner Hauptbahnhofs mit drei Hallenschiffen. |
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| Ein besonderer Clou ist Foster mit dem Dach gelungen. Statt Glas überspannt eine luftige Stoffmembran wie ein Zelt die Bahnhofshalle. Im November feiert die Bahn die Neueröffnung dieser geschichtsträchtigen Verkehrsstation. |
| Vom Krieg beschädigt, in der DDR saniert, 2002 überschwemmt und wieder aufgebaut - am Dresdner Hauptbahnhof spiegelt sich deutsche Geschichte. Sechs Jahre nach Baubeginn ist aus dem denkmalgeschützten Haus wieder einer der schönsten Bahnhöfe des Landes geworden. |
| Im Mittelpunkt der Sanierung stand das Dach. Die ursprünglich verglaste Dachhaut war nach dem zweiten Weltkrieg durch Holz und Pappe ersetzt worden und hatte den Bahnhof in ein düsteres Gemäuer verwandelt |
| Durch den Einsatz eines modernen Baustoffs wirkt das Empfangsgebäude jetzt hell und lichtdurchflutet. Das transluzente Material lässt Licht durch, ohne dass man hinaussehen kann. Auf einer Fläche von 33.000 Quadratmetern wurde das Dach mit einer nur 0,7 Millimeter dicken Glasfaserembran bespannt. Sie ist extrem belastbar und hält bis zu 90 Tonnen pro laufendem Meter aus. |
| Alte Bausubstanz mit modernen Elementen zu kombinieren, ist charakteristisch für die Arbeiten des britischen Architekten Norman Foster, der auch die Kuppel des heutigen Berliner Reichstages entworfen hat. |
| Quelle: Bahn TV, November 2006 |
| Modernität |
| High-Tech und Historie |
| Die historische Stahlkonstruktion mit der textilen Dachhaut zu verbinden, stellte die Bauleute am Dresdner Hauptbahnhof vor eine große Herausforderung. |
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| 59 Meter beträgt die Spannbreite der denkmalgeschützten Hallenbögen aus dem späten 19. Jahrhundert. Sie sind eine der beeindruckendsten Ingenieursleistungen des wilhelminischen Deutschlands. |
| Zunächst wurde das Tragwerk gereinigt, verrostete Teile repariert und teilweise erneuert. Ein sekundäres Tragwerk wurde eingebaut, um die ungeheuren Zugkräfte, die durch die starke Spannung der Membran entstehen, in die Fundamente zu leiten. |
| Das neue Dach ist schmutzresistent, lässt wieder Licht durch das Gebäude fließen und bringt das historische Tragwerk zur Wirkung. 77 Millionen Euro wurden investiert; Fahrgäste und Bahnmitarbeiter sind von dem Ergebnis begeistert. |
| Quelle: Bahn TV, November 2006 |
| Bahnhof mit Durchblick |
| Licht und Sonne |
| In der 30 Meter hohen Empfangshalle des Dresdner Hauptbahnhofs haben die Architekten die Schönheit und Klarheit der zwischen 1892 und 1898 gebauten Station wieder hergestellt. |
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| Die nach dem 2. Weltkrieg mit Holz und Schiefer eingedeckte Kuppel wurde neu verglast und mit einer inneren Membran versehen. Durch den Abschluss zum Innenbereich dient sie als Wärmedämmmaßnahme. Die Membran ist so durchsichtig, dass man von unten die alte Stahlkonstruktion sehen kann. |
| Oberhalb des Reisezentrums befindet sich die neue DB Lounge. In ruhiger Atmosphäre genießen hier die Reisenden der 1. Klasse und bahn.comfort-Kunden den neuen Bahnhof. |
| Die hohen, lichtdurchflutete Räume und das rote Ziegelmauerwerk geben auch der Bahnhofsgastronomie ein besonderes Ambiente. Teilweise wurden die Wände im Originalzustand belassen. |
| "Moderne Stadttore“ hat Lord Norman Foster Bahnhöfe genannt, Tore mit denen sich eine Stadt präsentiert. Mit dem neuen Hauptbahnhof kann Dresden sich sehen lassen. |
| Quelle: Bahn TV, November 2006 |
| Flutschäden |
| Am Tag, als der Regen kam |
| In die Sanierungsarbeiten des Dresdner Hauptbahnhofs brach die Flut. Am 13. August 2002 flutete das sonst kleine Flüsschen Weißeritz innerhalb kürzester Zeit den Bahnhof. |
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| Das Wasser stieg auf eineinhalb Meter Höhe, überschwemmte Gleise und Züge, zerstörte Sicherungsanlagen, Geschäfte und verwüstete die Empfangshalle. Die Schäden, die das Hochwasser allein in Dresden bei der Bahn hinterließ, belaufen sich auf 42 Millionen Euro. Das Ausmaß der Schäden wurde deutlich, nachdem das Wasser wieder weg war. Dicke Schichten von Schmutz und Schlamm mussten beseitigt werden. Die Bauarbeiten zur Sanierung wurden um Monate verzögert, die Bahnkunden mussten noch länger mit Provisorien leben. |
| Schlimm hatte es auch die Ladenbetreiber getroffen. Ihre Geschäfte waren verwüstet, Lebensmittel und andere Waren landeten im Müll, die Kunden blieben aus. Viele fürchteten um ihre Existenz und sorgten dafür, dass der Verkauf so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden konnte - während der Sanierungsarbeiten sogar in mobilen Containern. |
| Quelle: Bahn TV, November 2006 |






