Adobe Flash Player benötigt
Bitte installieren Sie sich den aktuellen Flash Player von Adobe.
Kostenloser Download:
http://www.adobe.com/de/products/flashplayer/
| Tennessee unter Dampf |
| Volle Kraft voraus |
| Jenseits des Atlantik, im US-amerikanischen Bundesstaat Tennessee, kann man Lokomotiven mit meterlangen Dampffahnen und technische Meisterleistungen erleben. Das Abenteuer beginnt in Chattanooga, das früher einer der größten Eisenbahnknoten der Südstaaten war. |
![]() |
| Am Tennessee Valley Railroad-Museum startet die Dampflok 610 fauchend und zischend zu Sonderfahrten. Bevor sie losdampft, wird zunächst Wasser getankt. Dann wird Öl nachgefüllt, und die Zylinder werden vom Kondenswasser befreit. |
![]() |
| Mit elf Tonnen schwefelangereicherter Kohle und mehr als 28.000 Litern Wasser an Bord setzt sich die Lok in Bewegung. Es geht vom Tennessee Valley Railroad-Museum zum Chattanooga-Zugdepot im Osten der Stadt und zurück. Am Zug werden die Besucher persönlich begrüßt. |
![]() |
| Mit ihren 81 Tonnen ist die Baldwin-Lokomotive eine der letzten Dampfloks, die in den USA gebaut wurde. |
| Quelle: Bahn TV, Dezember 2007 |
| Tennessee unter Dampf |
| Reise in die Vergangenheit |
| Die Fahrt mit der Dampflok 610 ist wie eine Reise in eine längst vergangene Zeit. Bob Soule jr. hat in Chattanooga das größte Eisenbahnmuseum der Südstaaten gegründet. |
![]() |
| Sein Sohn, Robert M. Soule III., ist ebenfalls Eisenbahnromantiker und im Laufe der Jahre auch Sammler alter amerikanischer Autos geworden. In seinem Besitz befindet sich unter anderem ein Chrysler New Yorker aus dem Jahr 1965. |
| Das Eisenbahnmuseum seines Vaters wurde 1961 gebaut, das Bahnhofsgebäude allerdings erst in den 80ern eröffnet. Die Strecke auf der anderen Seite des Bahnhofsgebäudes gehörte der Southern Railway, die hier noch bis 1954 fuhr. |
| Auf Authentizität legte Roberts inzwischen verstorbener Vater viel Wert und entwickelte ein eindrucksvolles Depot im Stil des 19. Jahrhunderts. Bob wollte alte Dampfloks vor ihrem Ende bewahren. Dies gelang ihm Ende der 50er-Jahre. Anschließend suchte er eine geeignete Strecke für die Museumsbahn. Auch dies gelang ihm, denn mit seinem Engagement begeisterte der Museumsgründer immer mehr Menschen für seine Ideen. |
| Zum Fuhrpark zählen mittlerweile Güter- und Passagierwagen sowie Dampf- und Dieselloks, hauptsächlich aus der Zeit zwischen 1920 und 1950. |
![]() |
| Die so genannte Eden Isle ist der ganze Stolz des Museums. Dieser Wagen aus dem Jahr 1917 war früher ausschließlich für den Präsidenten der Baltimore- und Ohio-Eisenbahngesellschaft reserviert. |
| Auch eine Werkstatt ist fester Teil des Museums. Rostige Veteranen der Schiene werden hier liebevoll restauriert. |
| Quelle: Bahn TV, Dezember 2007 |
| Tennessee unter Dampf |
| Aquarium und Seilbahnfahrt |
| Im Tennessee-Aquarium kann man im tropischen Schmetterlingsbiotop 30 verschiedene Schmetterlingsarten bestaunen, die frei zwischen Kletterpflanzen umherfliegen. |
![]() |
| Von der feuchten Wärme des tropischen Regenwaldes geht es hinab in die eisigen Gefilde des Tennessee Aquariums: Neun Makkaroni- und zehn Eselspinguine sind hier die Hauptattraktion. |
![]() |
| Außerdem kann man Taucher bei ihrem riskanten Einsatz im Haifischbecken beobachten. Im zweieinhalb Millionen Liter fassenden Salzwasserbecken leben zwei Sandbank- und sechs Sandtigerhaie. |
![]() |
| In knapp zehn Metern Tiefe erklären die Taucher den Zuschauern über eingebaute Spezialmikrofone das komplexe Zusammenspiel der Unterwasserwelt. |
| Im weltweit größten Süßwasseraquarium, das 1992 eröffnet wurde, leben mehr als 7.000 Tiere. |
| In der Nähe des Aquariums befindet sich das einzige Abschleppmuseum der Welt. Hier entwickelte Ernest Holmes den ersten Twin Boom Wrecker, einen umgebauten Pkw mit doppelarmigem Bergebaum - ein System, das Holmes bereits 1916 zum Pionier der Bergetechnik machte. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich seine Erfindung ständig weiterentwickelt und wurde erst in den 70er-Jahren abgelöst. |
![]() |
| Die Incline Railway, die steilste Standseilbahn der Welt, überwindet auf der eineinhalb Kilometer langen Strecke auf den Lookout-Mountain bei Chattanooga in weniger als zehn Minuten mehr als 500 Höhenmeter. |
| Quelle: Bahn TV, Dezember 2007 |
| Tennessee unter Dampf |
| Chattanooga Choo Choo |
| Glenn Millers Hit vom Chattanooga Choo Choo machte die Stadt Chattanooga 1941 schlagartig berühmt. Obwohl hier längst keine Reisezüge mehr fahren, erinnert noch vieles an die Zeiten, als der Ort ein bedeutender Eisenbahnknoten des Südens war. |
|
| Der Personenzugbahnhof von 1909, das einstige Tor zur Stadt, ist heute ein Hotel. Hier steht auch eine Nachbildung des legendären Choo Choo-Zugs. |
| Gäste des Holiday Inns können in den mehr als 100 Jahre alten Waggons übernachten. Das Restaurant befindet sich in einem alten Speisewagen. |
![]() |
| Den Shuttle-Service des Hotels übernimmt eine alte restaurierte Straßenbahn. |
![]() |
| Die 20 mal 24 Meter große Kuppel in der Mitte der Bahnhofshalle stammt aus dem Jahr 1908. Sie ist aus Stahl und Beton gefertigt und ruht auf vier Eckpfeilern. |
| Um die Ecke weist ein Schild den Weg zur größten H0-Modellbahnanlage im Südosten der Vereinigten Staaten. |
| Eine weitere Sehenswürdigkeit, die sich im Stadtzentrum befindet, ist das Big River-Restaurant, ein altes umgebautes Straßenbahndepot. Hier, wo einst Getreide und andere landwirtschaftliche Produkte umgeschlagen wurden, können Besucher heute selbstgebrautes Bier trinken. |
| Quelle: Bahn TV, Dezember 2007 |
| Tennessee unter Dampf |
| Bootsfahrt auf dem Tennessee River |
| Die Walnut Street-Bridge auf dem Tennessee River ist mit mehr als 700 Metern die zweitlängste Fußgängerbrücke der Welt. |
|
| In den Ausbau der Uferzone wurden über 120 Millionen Dollar investiert, Sehenswürdigkeiten wurden ausgebaut, eine neue Anlegestelle geschaffen und die Kapazitäten für Boote aufgestockt. Dies macht Chattanooga für Einheimische und Besucher attraktiver. |
| Der Wanderweg entlang des Tennessee Rivers führt vorbei am Hunter-Museum mit seiner beeindruckenden Sammlung amerikanischer Kunst. |
| Die Southern Belle, ein Südstaaten-Schiff, lädt ein zu einer Flusskreuzfahrt in die Abenddämmerung. Tickets gibt es auf dem so genannten Casino Boot, einem Schaufelraddampfer, der sich längs der Southern Belle befindet. |
| An Bord des Ausflugsschiffs sorgen Musiker für die richtige Stimmung. Es geht vorbei am Aquarium, der Schiffsanlegestelle und unter der Walnut Street-Bridge hindurch. |
| Quelle: Bahn TV, Dezember 2007 |
| Tennessee unter Dampf |
| Etowah - in freier Wildnis genießen |
| Das Eisenbahnmuseum in Etowah wurde im viktorianischen Stil erbaut. Hier erfahren Besucher alles über die Stadtgeschichte, die eng mit der Eisenbahn verbunden ist. |
![]() |
| Mit dem Bus geht es zum etwa zehn Kilometer entfernt gelegenen Gee Creek, von wo der Zug startet. Die Fahrt dorthin im gelben Schulbus ist ein wahres Abenteuer. |
| Am Hiwassee-Train werden die Fahrgäste persönlich begrüßt. Die Lok 710 vom Typ GP7 rattert gemütlich über die Gleise. |
| Auf halber Strecke kann man ein altes Bahnhäuschen am Hiwassee-River bestaunen, in dem jahrzehntelang ein Brandwächter lebte. Inzwischen gehört das Haus einer Familie, die es mit viel Liebe pflegt und an Wochenendurlauber vermietet. Auch ein altes Postamt auf der anderen Seite des Flusses existiert noch, doch kann man hier keine Post mehr aufgeben. |
![]() |
| Weiter geht es mit dem Zug flussaufwärts. Über 70 Kilometer windet sich die Strecke durch unzugängliches Bergland, das noch immer in weiten Teilen frei von Straßen ist. Höhepunkt des Ausflugs ist der "Loop", das Paradebeispiel für eine Kehre (Änderung der Richtung), die große Steigungen auf engstem Raum überwinden hilft. |
![]() |
| Bevor der Loop gebaut wurde, konnten die Loks den Berg nur mit maximal vier Waggons passieren. Dann ging es wieder zurück, um die nächsten vier Wagen zu holen. Bei Zügen mit bis zu 120 Wagen war das ein mühseliges Unterfangen. |
| In besseren Zeiten war Etowah mit bis zu 3.000 Arbeitern eine echte Eisenbahnerstadt. Nahezu jeder war bei der Bahn beschäftigt. Im Laufe der Zeit hat sich wenig an der Strecke verändert, die Gegend hat ihren ursprünglichen Charakter bewahrt. |
| Quelle: Bahn TV, Dezember 2007 |
| Tennessee unter Dampf |
| Pigeon Forge und Dollywood |
| Die Reise führt von Etowah nach Pigeon Forge, einem Ferienort in den Bergen. Mit mehr als elf Millionen Besuchern im Jahr ist er ein Touristenmagnet in den Great Smoky Mountains. |
|
| Der erste Halt ist das älteste Gebäude der Stadt, die "Old Mill", eine Mühle am kleinen Pigeon-Fluss. Sie produziert heute wie vor 270 Jahren ihr eigenes Mehl. Im Innern hält ein System von Kurbelwellen, Gurten und Rollen den Betrieb am Laufen. Beeindruckend ist auch der fast 200 Kilogramm schwere Mahlstein. |
| Ihren Aufschwung verdankt die Stadt dem Themen- und Vergnügungspark Dollywood. Die amerikanische Countrylegende Dolly Parton, selbst aus dem benachbarten Sevierville, gründete den Park 1986 in unmittelbarer Nähe zum Appalachen-Gebirge. |
![]() |
| Im Craftsmens Valley, dem Handwerkerdorf, demonstriert Bill Burgess die alte Kunst des Wagenbaus. Rund 40 Wagen bauen Bill und seine Männer im Jahr. |
![]() |
| Etwas Besonderes ist die Fahrt mit dem Dollywood-Express, und wer den Park besucht, sollte auch einen Abstecher in die nahe gelegenen Great Smoky Mountains machen. Mehr als elf Millionen Besucher kommen jährlich in den Nationalpark im Appalachen-Gebirge. |
| Bis ins 19. Jahrhundert lebte in diesem Gebiet der Indianerstamm der Cherokee. Sie nannten die Great Smoky Mountains den "Ort des blauen Nebels“. |
| Quelle: Bahn TV, Dezember 2007 |
| Tennessee unter Dampf |
| Die Universitätsstadt Knoxville |
| Mit 180.000 Einwohnern ist Knoxville die drittgrößte Stadt von Tennessee. Als Gastgeber der Weltausstellung 1982 erlangte die Stadt Berühmtheit. Aus dieser Zeit stammt auch ihr Wahrzeichen, die Sonnenkugel. |
![]() |
| Die University of Tennessee ist die wichtigste und größte Hochschule des Bundesstaates. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Tennessee River befindet sich die Blount Mansion, ein historischer Ort. Die Villa gehörte Gouverneur William Blount, einem der Unterzeichner der amerikanischen Verfassung. Er schloss 1791 auch den wichtigen Friedensvertrag zwischen Siedlern und Indianern. |
![]() |
| Wie in jeder Universitätsstadt spielt auch in Knoxville der Sport eine große Rolle. Die Women’s Basketball Hall of Fame ist das weltweit einzige Museum, das die Geschichte des Frauen-Basketballs dokumentiert. Es zeigt auch, welchen Anteil dieser Sport an der Emanzipation amerikanischer Frauen gehabt hat. |
![]() |
| Der Ausflugszug "Three Rivers Rambler" verkehrt nur am Wochenende auf der Strecke Atlanta - Cincinnati. Werktags fahren hier ausschließlich Frachtzüge. |
| Quelle: Bahn TV, Dezember 2007 |





















